Gansch zu Spitäler: St. Pölten blockiert Verhandlungen mit den übrigen Gemeinden

Im Stadtbudget klafft ein Bedeckungsloch von rund 4,4 Millionen Euro für 2001

St. Pölten (NÖI) - Die Stadt St. Pölten gefährdet mit ihrer Vorgangsweise in der Krankenhausfrage die Struktur der Gesundheitsversorgung in Niederösterreich. Die Standardkrankenhäuser, die die Grundversorgung von Patienten in den Regionen gewährleisten, haben die berechtigte Sorge um die Finanzierung des Krankenhauses St. Pölten. Durch die extrem hohe Unterstützung aus dem Ausgleichstopf für St. Pölten, stehen aber auch den anderen Krankenhäusern immer weniger Mittel zur Verfügung. Das für die Stadt überaus lukrative Übernahmeangebot für das Krankenhaus würde die spitzenmedizinische Versorgung sicherstellen, so LAbg. Leopold Gansch im Rahmen der Aktuellen Stunde des NÖ Landtages. ****

Das Land Niederösterreich hat sich in seinem Angebot an die Stadt St. Pölten bereiterklärt, die Spitzenmedizin langfristig sicherzustellen, und die Stadt St. Pölten finanziell zu entlasten. Gerade die desaströse Finanzpolitik der Stadt macht die Unterstützung für St. Pölten notwendig. Nun hat sich noch herausgestellt, dass zwischen dem budgetierten Voranschlag und den tatsächlichen Kosten für 2001 ein Loch von 4,36 Millionen Euro (60 Millionen Schilling) klafft. Diese Zeche hat nun die Stadtbevölkerung zu bezahlen. Darüber hinaus sind auch im Voranschlag 2002 anstatt der notwendigen 18,02 Millionen Euro (248 Millionen Schilling) lediglich 14,7 Millionen Euro (202 Millionen Schilling) budgetiert, so Gansch.

Nach der Lösung mit dem Krankenhaus St. Pölten sind die Gemeinden aber auch bereit, über eine Gesamtlösung für alle NÖ Krankenhäuser zu verhandeln die die Gemeinden weiter entlastet, wobei die Standorte gesichert und das Personal gleichgestellt bleiben muss, so Gansch.

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