Papházy: Fachhochschulen - eine bildungspolitische Erfolgsstory

Weichen für Zukunft richtig stellen

Wien, 2002-02-28 (fpd) - Im Zuge der heutigen Debatte über das Fachhochschul-Studiengesetz (FHStG) hob die freiheitliche Abg. Sylvia Papházy die Bedeutung der Fachhochschulen im tertiären Bildungsbereich hervor. Wichtig wird es sein, im Rahmen des FH-Entwicklungsplanes des Bundes die wirtschaftliche Entwicklung richtig zu antizipieren und die Schwerpunkte für neue Studiengänge zukunftsweisend festzusetzen.****

Vorrangig wichtig ist es für Papházy, die die FHs als logische Fortsetzung der dualen Ausbildung sieht, darauf zu reagieren, daß lediglich 3 Prozent der FH-Studierenden ein Lehrabschlußzeugnis mitbringen, hingegen 92 Prozent einen AHS bzw. BHS-Abschluß.

Darüber hinaus ist der Frauenanteil der FH-Studierenden mit knapp 30 Prozent viel zu gering. Für die Zukunft sieht Papházy außerdem dringenden Handlungsbedarf bezüglich
einer Konzentration der FH-Standorte zur Sicherung der notwendigen Infrastruktur für FH-Studierende
der Ermöglichung der vollen steuerlichen Absetzbarkeit für jegliche Zuwendungen seitens von Privatpersonen und Unternehmen an Universitäten und FHs
der Schaffung von Anreizen für potentielle private Träger von FHs und einer starken, auf freiwilliger Basis beruhenden, studentischen Vertretung vor Ort.

"Im Sinne eines Fortschreibens der FH-Erfolgsgeschichte müssen die Weichen für die Weiterentwicklung des FH-Bereiches ehest möglich richtig gestellt werden," - schloß Papházy. (Schluß)

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