Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel - Herrn Innenminister Dr. Strasser -Herrn Klubobmann Dr. Khol - Teil eins meiner Aktion ist beendet

Wien (OTS) - Als Wirtschaftsminister Herr Dr. Schüssel, hatten wir einen Fototermin und ein tolles Gespräch. Sie erhielten das erste "Korkmascherl" und waren mein Werbeträger - das Gespräch mit Ihnen und meinen Designerinnen war eigentlich sehr gut - daher bin ich sehr enttäuscht und verwundert, dass Sie jetzt so schweigen. Ich hatte sehr grosse Achtung vor Ihnen.

Ja, tempora mutantur - et nos in illis - sagt der Lateiner - als Humanist werde ich das wohl zur Kenntnis nehmen müssen wie sich die Menschen ändern - auch Humanisten - Herr Dr. Khol.

Leider war diese Woche nichts von Ihnen allen zu hören - nur bitte glauben Sie mir, Sie können das nicht unter den Teppich kehren.

Nächste Woche habe ich schon die ersten Gespräche mit Oppositionspolitikern - ernste Gespräche - das habe ich jetzt einmal geschafft.

Dann werden sicher auch die deutschen Kollegen einige Fragen an Sie, meine Herren, haben - und die deutschen Medien - Sie wollten es so - nicht ich.

Schweigen kann nicht gegen Sie, meine Herren, ausgelegt werden -aber ich kann nachweisen, - ich hätte mir einen Konsens gewünscht. DAS kann gegen Sie verwendet werden - leider wird das dem Ansehen unseres Landes schaden - und dem Innenministerium.

Vor zwei Jahren habe ich noch an Sie Herr Dr. Strasser ein Schreiben gerichtet, in dem ich Ihnen meine Bewunderung ausdrückte -jetzt komme ich wieder drauf, dass Ihnen eigentlich ein Oskar für die besten Schauspielerischen Leistungen gebührt - denn ich sah von der "Bürgernähe" und "Beschwerdestelle" noch nichts.

Aber, meine Herren, was solls - es war mir ein Vergnügen - wir hören einander sicher wieder oder lesen voneinander.

Danke für die Dokumentation, die ich diese Woche bekommen durfte -meine Leser werden sicher Freude haben - und die Talkmaster auch.

Vielleicht machen Sie doch noch etwas für die eine Million junger Menschen um die es geht - und die 120.000 Handelsbetriebe - SIE, meine Herren vergessen nämlich in Ihrem sinnlosen Kampf gegen mich, dass Sie Verantwortung zu tragen haben den Menschen gegenüber, die Sie gewählt haben.

Und Herr Ing. Prinzhorn - bitte nicht wieder sich in der Zib beschweren, dass die Österreicher einen so schlechten Ruf im Ausland haben - reden Sie mit Kollegen Strasser.

So das wars fürs erste - ich komme wieder wenn ich das alles verarbeitet habe.

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Kurt Boschofsky
Zeitung "DER LADENDIEB"
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