Rilke ist Musik

Junge griechische Komponistin vertont erstmals Werke von Rainer Maria Rilke

Wien (OTS) - Am 2. März 2002 dirigiert die 26jährige Griechin Eugenia Manolides ihre Kompositionen zu Werken von Rainer Maria Rilke im Wiener Musikverein. Erstmals in der Literatur- und Musikgeschichte hat die ambitionierte Komponistin und Dirigentin Werke des bedeutenden Dichters musikalisch umgesetzt. Das "Stundenbuch" und die "Sonette an Orpheus" bilden die beiden Teile des Konzertabends. Zusammen mit Stars wie der Sopranistin Ildikò Raimondi, dem Tenor Herbert Lippert und dem Kammerchor der Universität für Musik Wien präsentiert Eugenia Manolides dem Publikum ihre Komposition "Tempel im Gehör. Rilke vertont."

Eugenia Manolides, die einhundert Jahre nach dem Dichter geboren wurde, empfindet die Gedichte Rilkes in Bezug auf Tempo, Rhythmus und Melodie wie Musik. "Ich habe nicht Musik zu Rilke komponiert, vielmehr hat Rilke gesungen und ich habe zugehört". Konkret auseinandergesetzt hat sich die junge Komponistin mit 10 Gedichten aus dem "Stundenbuch" und 7 Sonetten aus "Sonette an Orpheus". Das "Stundenbuch" bildet den ersten Höhepunkt im Schaffen des Dichters. In kurzen, leicht verständlichen Versen bringt Rilke universale Begriffe wie das Leben, den Tod, die Zeit, die Natur und Gott zum Ausdruck. Die "Sonnette an Orpheus" entstanden hingegen erst gegen Ende seiner dichterischen Laufbahn.

In den Kompositionen von Eugenia Manolides gehen traditionelle griechische Rhythmen eine harmonische Verbindung mit der Tradition der europäischen Klassischen Musik ein. Ziel ist es eine Art Universalmusik zu schaffen. Mit ihren bisherigen symphonischen Kompositionen hat die junge Dirigentin Mut bewiesen.
"Eugenia Manolides hat ihre Flügel voller Energie in einer sehr männlichen Domäne ausgebreitet", VIMA, September 2000; "Ihre Musik hat einen eigenwilligen Charme und ist voller Kostbarkeiten. In ein paar Jahren wird sich Griechenland vielleicht weltweit mit einem klassischen Musikstar schmücken können." Jazz & Jazz, Februar 2000; "Eine unglaublich junge Komponistin schreitet dem Erfolg mit großen Schritten entgegen und verzaubert selbst das reservierteste Publikum", Sunday’s Kathimerini, August 2000.

Karten erhältlich beim Musikverein Tel: 01/5058190, tickets@musikverein.at
Weitere Informationen: http://www.eugeniamanolides.com

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