Leitl: "Armeniens Bemühungen zu EU-Annäherung auf dem besten Weg"

Armenisch-Österreichisches Wirtschaftsforum anläßlich Staatsbesuches von Staatspräsident Robert Kotscharjan in der Wirtschaftskammer

Wien (PWK153) - "Mehr als 100 Firmen beim Armenisch-Österreichischen Wirtschaftsforum heute sind Zeichen für das große Interesse Österreichs, die bilateralen Beziehungen mit Armenien auszubauen", begrüßte WKÖ-Präsident Leitl Staatspräsident Robert Kotscharjan und seine armenische Delegation in der Wirtschaftskammer. "Die Handelsbeziehungen sind im letzten Jahr wieder gestiegen und erreichten immerhin fast 5 Mio Euro, das Potential ist noch lange nicht erschöpft. Die Chance zum weiteren Ausbau seien Investitionen in Armenien, das 40 Prozent seines Handels bereits mit der EU abwickelt und sich als erstes Land der ehemaligen Sowjetunion eindeutig an einer künftigen EU-Mitgliedschaft orientiert", so Leitl.

"Nach 10 Jahren Unabhängigkeit und einem marktwirtschaftlichen Reformkurs gibt es in Armenien noch viel zu tun, vor allem in den Bereichen Umweltschutz, Infrastruktur und der Gesetzgebung", so der armenische Staatpräsident bei der Eröffnung des Wirtschaftsforums. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2000 war 6 Prozent und habe letztes Jahr 9,6 Prozent betragen, doch mit der Zahl der ausländischen Investitionen, die seit 1998 kontinuierlich zurückgegangen sind, sei Armenien nicht zufrieden, betonte Kotscharjan. Die Privatisierung sei weit fortgeschritten, die Wirtschaft basiere vorwiegend auf Klein-und Mittelbetrieben.

Österreichische Importe aus Armenien sind letztes Jahr von 200.000 Euro auf über eine Mio Euro angestiegen, die Exporte von 3 Mio Euro auf mehr als 4,5 Mio Euro. (pt)

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