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Niederwieser kritisiert Pläne zur Fusion von AlpenstraßenAG, ÖSAG und ASFINAG =

Wien (SK) Empört zeigt sich SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser über die Antworten auf zwei parlamentarische Anfragen zu den Plänen für eine Fusion der Straßensondergesellschaften. "Sowohl die Ex-Verkehrsministerin Forstinger als auch Finanzminister Grasser sprechen zwar nicht mehr eindeutig von einer Fusion der Straßensondergesellschaften ASFINAG, ÖSAG und AlpenstraßenAG, sondern von einer 'Neuordnung' und von 'Management-Holding der ASFINAG' - das Ergebnis ist das selbe. Grasser liefert aber wieder einmal keine Argumente, sondern hat nur leere Phrasen zu bieten", sagte Niederwieser. ****

"Nur ungläubig staunen" könne man über die Antwort auf die Frage, wie hoch der Schaden zu schätzen ist, der dem Land Tirol aus den negativen regionalwirtschaftlichen Auswirkungen einer Fusion erwachse, so Niederwieser. "Grasser macht sich gar nicht die Mühe sorgfältiger Recherche, ausweichend meint er, die Neustrukturierung sei positiv für das Land, da auf Grund vorhandener Kernkompetenzen (z.B. Tunnelsicherheit) Kompetenzzentren mit österreichweiter Zuständigkeit nach Tirol verlagert werden könnten." Welche das sein sollen, darüber schweige sich Grasser aber aus. "Die SPÖ-Tirol bleibt also weiter bei ihrer Ablehnung einer Fusion oder einer Management-Holding, der Einfluss des Landes Tirol muss weiterhin erhalten bleiben: Die Tiroler Befürchtungen sind keineswegs zerstreut, die Minister müssen sich bessere Antworten einfallen lassen, um zu überzeugen", so Niederwieser abschließend. (Schluss) wf/mp

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