SJ NÖ Aktionstag am Weltfrauentag 8. März 2002

  • Vier Aktionsstände in der FUZO Wr. Neustadt
  • Diskussion "Männersache Politik?"

19.00 Uhr im kleinen ÖGB Saal Wr. Neustadt

Wieland: "Es geht ums Ganze!"

Der SJ NÖ Aktionstag anlässlich des Internationalen Frauentags steht unter dem Motto: "Es geht ums Ganze!" "Angesichts der nach wie vor existenten Ungleichbehandlung von Mann und Frau, die durch den Sozialabbau der FPÖVP-Regierung, gepaart mit der ideologisch motivierten Ignoranz des selbsternannten Frauenministers Haupt, noch verstärkt wird, geht es uns darum die Öffentlichkeit auf die sich permanent verschlechternde Situation der Frauen in unserem Land aufmerksam zu machen," so Bernhard Wieland, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend NÖ, zu den Motiven für die Durchführung des Aktionstages.

"Aus diesem Grund gibt es am Freitag, den 8. März - dem Internationalen Frauentag - gleich mehrere Aktionen in Wiener Neustadt. Zum einen wird die Bevölkerung an vier Aktionsständen in der FUZO Wr. Neustadt speziell zu den Themen "Schule/Uni/Lehrlinge", "Frauen und Politik" und "Frauen und Arbeitsmarkt" informiert. Zum anderen findet um 19.00 Uhr im kleinen ÖGB Saal eine Diskussion unter dem Titel "Männersache Politik?" statt. Am Podium nehmen BGM Traude Dierdorf, MEP Christa Prets, NR a.D. Dr. Irmtraud Karlsson, ÖGB NÖ Frauenvorsitzende Christa Bogath, die Integrationssprecherin der SPÖ Wien GR Nurten Yilmaz sowie die Politologin Birgit Sulzer zum Thema Stellung," stellt Wieland die zahlreichen Aktivitäten vor.

"Auf Bundesebene liegt die Frauenpolitik im Argen. Wenn ich mir die letzten Äußerungen von Minister Haupt ansehe ist es wahrscheinlich sogar besser wenn er weiter nichts unternimmt," spielt Wieland auf das Standard-Interview mit Minister Haupt an, in dem er Frauen indirekt Selbstsucht und dadurch einen Rückgang der Geburtenrate vorwarf.

"Hier wird einmal mehr deutlich, dass sich für Blau-Schwarz Frauenpolitik einzig und allein auf Heim, Herd und Familie beschränkt. Von Leuten die ideologisch derartig verbohrt sind kann man sich nichts anderes als Maßnahmen erwarten, die die Lebenssituation der Frauen noch weiter verschlechtern. Dieses Faktum gilt es aufzuzeigen. Auch wenn es FPÖVP gerne anders hätten, der Kampf um Gleichberechtigung kann von Ihnen mit Sicherheit nicht gestoppt werden!" so der Landesvorsitzende abschließend.

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