FP-Schock: Wiener U-Bahnbau zu teuer!

Rechnungshof bestätigt nunmehr die freiheitliche Kritik -Tariferhöhungen kommen aus Sicher der Wiener FPÖ nicht in Frage!

Wien, 28-02-2002 (fpd) - Schwere Kritik an den freihändigen Vergaben übt der Rechnungshof in seinem neuesten Bericht bezüglich des U-Bahnbaus in Wien. Konkret geht die Kritik in die Richtung, daß 1994 bei der U 3 Planung statt einem Vergabeverfahren eine freihändige Vergabe praktiziert wurde. Im Jahr 1996 sei zudem nicht der Bestbieter zum Zuge gekommen, berichtet Stadtrat DDr. Eduard Schock.

Die Kritik des Rechnungshof am zu teuren Bau der U3 bestätigt damit aufs Neue die von den Wiener Freiheitlichen seit Jahren artikulierte Kritik bezüglich der viel zu hohen U-Bahn Kosten. In diesem Zusammenhang beleuchtete Schock die vergleichbaren Kosten der Städte Wien und München wobei ein ernüchterndes Ergebnis für die Österreichische Bundeshauptstadt zum Vorschein kam. Ein Vergleich mit der Stadt München zeige jedenfalls auf, daß in München mehr U-Bahn-Kilometer für deutlich weniger Geld gebaut werden als in Wien.

Schock kritisierte angesichts der horrenden Kostenunterschiede und dem nunmehr vorliegenden Rechungshofbericht auch die anderen Wiener Oppositionsparteien, die eine freiheitliche Initiative vom November 2001 bezüglich eines Untersuchungsausschusses abgelehnt hatten. Nunmehr, so Schock, hat sich die freiheitliche Kritik wiedereinmal als völlig richtig erwiesen und es wird sich zeigen, wie in Zukunft die anderen Wiener Parteien mit der Thematik der verteuerten U-Bahnbaukosten umgehen werden.

Tariferhöhungen wegen sozialistischer Mißwirtschaft

Vor dem Hintergrund des völlig überteuerten U-Bahnbaus erneuerte Schock heute noch einmal die Forderung der Wiener Freiheitlichen, die geplante Tariferhöhung bei den öffentlichen Verkehrsmittel in Wien zurückzunehmen.
Solange derart unökonomisch und ineffizient gebaut wird, kann eine Erhöhung der Fahrgasttarife nur als "Zusatzsubvention" der Wiener Steuerzahler verstanden werden. FP-Stadtrat DDr. Schock forderte heute daher Finanzstadtrat Rieder auf, seine Rechte aus dem neuen Wiener-Linien-Vertrag zu nutzen und den Tariferhöhungsantrag abzulehnen. (Schluß) jen

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