Schwemlein: Regierung macht aus Forstgesetz-Novelle einen PR-Gag

Wien (SK) "Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, sie machen einen PR-Gag aus dieser Novelle", stellte der SPÖ-Tourismussprecher Emmerich Schwemlein heute im Rahmen der Nationalratsdebatte über das Forstgesetz fest. Ständig werde von den Regierungsparteien betont, welche positiven Entwicklungen sie vor hätten, im Gesetzestext würde allerdings etwas anderes stehen. Für die Tourismuswirtschaft seien negative Auswirkungen zu befürchten. Der Gast werde in Zukunft in Waldgebieten auf Verbotsschilder treffen, die ihm den Zutritt verbieten. "Sie machen den Slogan 'wanderbares Österreich' zu einer Luftblase", kritisierte der Abgeordnete. Das Forstgesetz sei von einem Umweltgesetz in ein Wirtschaftsgesetz umgewandelt worden. Die Erwirtschaftung von Gewinnen sei in den Vordergrund getreten, die Erholungsbedürfnisse der Bevölkerung in den Hintergrund. "Das ist der falsche Weg", so Schwemlein. Unverständlich ist für den Tourismussprecher auch die Absicht des Bundesgesetzgebers, sich so zurück zu nehmen, dass die Landesinteressen in den Vordergrund treten. **** (Schluss) sw

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