FP-Rosenkranz: Verlängerung der U6 ein Gebot der Stunde!

"SP-Granden" im Wiener Rathaus sollten mehr auf ihre Basis hören

St. Pölten (OTS) - Die "Hohen Herren" im Wiener Rathaus sollten mehr auf ihre Basis hören, kritisierte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, LAbg. Barbara Rosenkranz. Dann wüßten sie endlich, wie es tatsächlich um ihre "visionslosen" Verkehrsplanung stehe. Die FP-Klubchefin begrüßte die Forderung der SP-Floridsdorf, die U6 bis nach Stammersdorf zu verlängern. "An der Nordeinfahrt spießt es täglich, weil die absolute Rathausmehrheit nach wie vor eine Verkehrspolitik der 50er-Jahre betreibt!" Anstatt mutig für die Zukunft des Großraumes Wien zu planen, ende die ‚rote Weisheit' hinter den Wiener Stadttoren!" Rosenkranz forderte in diesem Zusammenhang erneut die längst fällige Verlängerung des Wiener U-Bahnnetzes über die Stadtgrenze ins benachbarte Niederösterreich. "Den täglichen Pendlerverkehr muß man vor der Stadtgrenze abfangen, nicht erst auf der Nordbrücke!" ****

Rosenkranz fordert daher erneut einen Verkehrsgipfel der Bundesländer Niederösterreich und Wien mit dem neuen Infrastrukturminister Mathias Reichhold. Nach den jüngsten positiven Signalen seitens der niederösterreichischen Verkehrsplanung könnte das von den NÖ Freiheitlichen seit rund 10 Jahren geforderte Projekt "Wiener U-Bahn über die Stadtgrenze" endlich diskussionsreif werden, so die FP-Politikerin. Massive Kritik erntete aber Wiens Planungsstadtrat Schicker: "Es muß endlich Schluß mit den pendlerfeindlichen Schildbürgerstreichen sein, U-Bahnlinien noch vor der Stadtgrenze im dichtverbauten Stadtgebiet ‚verenden' zu lassen!"

Eine Studie der AKNÖ habe zudem festgestellt, daß der Pendleranteil bei attraktiven Angeboten des öffentlichen Verkehrs bei 50 Prozent liege. Rosenkranz: "Ein klares Signal für die von den Freiheitlichen geforderte Verlängerung des Wiener U-Bahnnetzes über die Stadtgrenze etwa nach dem Vorbild Londons oder Münchens. Der dramatisch anwachsende Pendlerstrom in die Bundeshauptstadt muß rechtzeitig abgefangen werden, in Wien gibt es keinerlei Platz für Parkplätze, geschweige denn geeignete Park&Ride-Plätze!" Wien habe sogar die Pflicht, auf Pendlerinteressen Rücksicht zu nehmen, immerhin finanziere der Bund ‚seine' U-Bahn zu 50 Prozent. Der FP-Landtagsklub werde daher Minister Reichhold eine Resolution zukommen lassen, damit die Planungen für das Projekt "U-Verlängerung" noch in diesem Jahr in die Startphase gehen könne. Ein entsprechender Antrag sei auch für den NÖ Landtag vorgesehen, schloß Rosenkranz.

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