Pumberger: "Bittner ist der einzige, der Versicherte schädigt"

Wien hat schlechtestes Ergebnis aller Kassen

Wien, 2002-02-26 (fpd) - "Es ist bezeichnend, daß es immer wieder der Obmann der am schlechtesten geführten Krankenkasse Österreichs ist, der sich lautstark zu Wort meldet, wenn es darum geht, Polemiken gegen die Bundesregierung abzusondern", konstatierte FPÖ-Gesundheitssprecher Abg. Pumberger. "Bittner wäre gut beraten sich bei einigen seiner Kollegen zu informieren, wie man eine Kasse in die schwarzen Zahlen führt, statt die Ursachen für sein eigenes Unvermögen bei anderen zu suchen." ****

Insgesamt sei die von Bittner geführte Wiener Gebietskrankenkasse mit öS 965,3 Millionen/70,1 Millionen Euro für mehr als die Hälfte des Gesamtabganges aller Kassen verantwortlich. Hier zu behaupten, die Bundesregierung trage Schuld an der Höhe dieses Abganges sei mehr als gewagt, so Pumberger, zumal die Eigenverantwortung und Selbstverwaltung der Kassen von der Bundesregierung auf Wunsch der Kassen ausgebaut worden sei. "In Wahrheit ist die Wiener Kasse und somit ihr Obmann Bittner alleinverantwortlich für die desaströse Gebarung", betonte Pumberger.

Leidtragende seien die Wiener Versicherten, denen für die von ihnen geleisteten Beiträge, aufgrund von ineffektiver Verwaltung und schlechter, ineffizienter Führung Leistungen vorenthalten würden, so Pumberger. "Während sich andere Gebietskrankenkassen ernsthaft Gedanken darüber machen, wie sie die Leistungen für ihre Versicherten optimieren können, leistet sich die Wiener Kasse aus ideologischen Gründen ein eigenes Spital, das einen nicht unerheblichen Anteil des Abganges zu verantworten hat", kritisierte Pumberger.

Er, Pumberger, verstehe den menschlichen Faktor in Bittners Handeln. Es sei für ihn sicher beschämend, als Verursacher des größten Abganges aller Kassen, nun die Ineffizienz und Wirkungslosigkeit seiner Obmanntätigkeit schwarz auf weiß vorliegen zu haben. Im Sinne der Wiener Versicherten sei es für Bittner aber notwendig sich den Tatsachen zu stellen und endlich im eigenen Bereich anzufangen, nach den Ursachen zu suchen, statt sich ständig auf andere auszureden, schloß Pumberger. (Schluß)

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