Bauernbund reagiert mit Entsetzen auf Wortwahl von Cap

Pröll: SPÖ soll sich von inkompetentem, klassenkämpferischem Klubobmann trennen

Wien, 26. Februar 2002 (AIZ). - "Die hasserfüllte Wortwahl des SP-Klubobmannes in Sachen Agrarpolitik muss als fern jeglicher Realität bezeichnet werden und wird daher vom Österreichischen Bauernbund entschieden abgelehnt", stellte Bauernbunddirektor Josef Pröll gegenüber dem AIZ zu Aussagen von Josef Cap fest. Dieser hat heute in einer Pressekonferenz einen "radikalen Bruch mit dem steuergeldverschwendenden, ineffizienten und letztlich gesundheitsschädigenden Landwirtschaftssystem" gefordert. Mit diesen Forderungen beweise Cap einmal mehr seine Ahnungslosigkeit in der Agrarpolitik, betonte Pröll, der dem SP-Klubobmann den Rücktritt nahelegte.

"Entgegen der Darstellung von Herrn Cap wird die Ernährungsagentur zu mehr Sicherheit für die Konsumenten und zu einer Effizienzsteigerung in der Lebensmittelverarbeitung und -kontrolle führen. Nicht umsonst hat EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne die Schaffung der österreichischen Agentur vor kurzem ausdrücklich begrüßt", stellte Pröll fest. Minister Wilhelm Molterer und der Bauernbund hätten in der Agrarpolitik auf nationaler und internationaler Ebene positive Akzente gesetzt, was auch anerkennende Stellungnahmen aus zahlreichen Ländern belegen würden. "Diese Erfolge lassen wir uns von einem sachlich inkompetenten Klubobmann nicht madig machen", reagierte der Bauernbunddirektor scharf auf die Aussagen Caps.

Es sei Zeit, "dass sich die SPÖ von einem Klubobmann trennt, der in klassenkämpferischer Weise wild um sich schlägt und von der Sachmaterie, wie sich erneut zeigt, keine Ahnung hat", so Pröll. (Schluss) kam

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