MIKL-LEITNER: KONSUMENTEN HABEN EIN RECHT AUF NOTWENDIGE REFORMEN IM LEBENSMITTELBEREICH

ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin weist heutige Aussagen Caps zurück

Wien, 26. Februar 2002 (ÖVP-PK) SPÖ-Klubobmann Josef Cap dürfte entgangen sein, dass selbst der für Lebensfragen zuständige EU-Kommissar David Byrne die österreichische Lösung für Ernährungssicherheit als richtig und zukunftsweisend und als nachahmenswertes Modell für Europa bezeichnet hat. Das sagte heute, Dienstag, die ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Abg. Mag. Johanna Mikl-Leitner zu den heutigen Aussagen Cap's. ****

Mikl-Leitner verwies zudem auf die Gründung der Europäischen Lebensmittelagentur. Auch deren Ziel sei neben der Kontrolle die Bündelung der wissenschaftlichen Kapazitäten, um ein europaweites Risikomanagement im Lebensmittelbereich einzuführen.

Wenn Cap in seiner Pressekonferenz zudem Lebensmitteltests, die pestizidverseuchtes Obst und Gemüse aufweisen, anspricht, dann müsse man klar darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um österreichische Lebensmittel handelt. Auch Cap müsste klar sein, dass, - will man Risikobewertungen vornehmen -, europäische Lösungen und eigentlich ein Verbund von Gesundheits- und Ernährungsagenturen in ganz Europa notwendig seien. "Es wäre schön, wenn andere Länder unserem Beispiel folgen würden. Mit alten Ideen und ohne Reformgeist, ist hingegen keine offensive Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitspolitik zu gestalten", so die ÖVP-Abgeordnete zu Caps heutigen Aussagen. "Die Konsumenten haben ein Recht auf diese Reformen", schloss Mikl-Leitner.
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