AKS zieht Bilanz: Verhaltensvereinbarungen durchgefallen!

Wien (SK) Bei der heutigen Pressekonferenz der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) zogen Niki Kowall (AKS-Bundesvorsitzender), Andi Kastner (Vizebundesschulsprecher) und Emil Rennert (Schulsprecher der Rahlgasse) Bilanz über ein Semester Verhaltensvereinbarungen. "Unsere Bilanz ist ernüchternd", so Kowall. "In der HLW Spittal/Drau findet man Sanktionen wie Putzdienste in der Hausordnung, im Europagymnasium Auhof (Linz) wird Nachsitzen als 'compensation time' getarnt", berichtet Kowall. Für den SchülerInnenvertreter ist ganz klar, dass die Verhaltensvereinbarungen keinen Vereinbarungscharakter haben und einen autoritären Strafenkatalog darstellen. ****

Emil Rennert stellte eine Reihe von altnernativen Konfliktlösungsmodellen seiner Schule vor. "Schlichten statt strafen ist ganz klar unsere Devise", betont Kowall. "Ein Fach in der Unterstufe wo der kooperative Umgang miteinander gelehrt wird sowie zu MediatorInnen ausgebildete KonfliktlotsInnen an den Schulen sind jene pädagogische Stoßrichtung, die wir bevorzugen."

Am kommenden Wochenende findet der SchülerInnenvertreterkongress Österreichs mit 200 TeilnehmerInnen in Velden statt. Auf diesem SV-Kongress der AKS werden BildungspolitikerInnen der vier Parlamentsparteien Stellung zu den Themen SchülerInnenrechte und Verhaltensvereinbarungen nehmen. "Dort werden wir offensiv eine unabhängige SchülerInnenanwaltschaft fordern", schließt Kowall seine Ausführungen. (Schluss) ml/mm

(Auf Anfrage können sowohl Original-Hausordnungen sowie eine Sammlung an alternativen Konfliktlösungsmodellen zur Verfügung gestellt werden. )

Rückfragehinweis: Niki Kowall (0699) 11 40 81 42

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 01/53427-275

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK/NSK