Management übt neuerlich Kraftprobe gegenüber Bediensteten

GLB-Vorsitzender Robert Hobek ortet groß angelegtes Mobbing

Wien ( OTS ) - Der Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock
( GLB )-Post, Robert Hobek, protestiert gegen die neuerlichen Anschläge gegen die Bediensteten der Post. Diese kommen bei der aktuellen Gehaltsauszahlung zum Ausdruck, wo für die Vertragsbediensteten die Überstunden-Auszahlung - nicht wie bisher mit der Gehaltsauszahlung der Beamten (um den 25. des Monats) -sondern mit dem laufenden Gehalt (um den 8. des Monats) erfolgt. Die bisherige Regelung (25. des Monats) ermöglichte, diverse laufende Zahlungen der Bediensteten abdecken zu können.

Weiters sieht der GLB auch bei der Ausweisung der Nebengebühren (Überstunden) eine grobe Verschlechterung. Bisher wurden die geleisteten Überstunden zahlenmäßig am Gehaltszettel aufgeführt. Dies gibt es nun nicht mehr. Die Bediensteten haben nunmehr keinen Überblick mehr über ihre Mehrleistungen. Robert Hobek fordert daher die Wiedereinführung der Auflistung der geleisteten Überstunden am Gehaltszettel.

Das ohnedies verunsicherte Personal soll durch diese Maßnahmen der Unternehmensleitung mit noch größeren Verschlechterungen leben. Von der Gewerkschaftsführung verlangt Hobek weitestgehende Information der Kollegenschaft, die schon vor Tagen hätte stattfinden müssen, um die allgemeine Verunsicherung der Bediensteten nicht noch weiter zu schüren.
Dieses neuerliche Lastenpaket der Unternehmensleitung sollte die Gewerkschaft auf den Plan rufen, um unverzüglich Kampfmaßnahmen einzuleiten.
Der Gewerkschaftliche Linksblock ruft die Kolleginnen und Kollegen auf, jetzt erst recht Widerstand zu leisten und fordert Betriebsversammlungen.

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Robert Hobek: Tel..: 0664 4653383

Gewerkschaftlicher Linksblock-Post,

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