Küchenhilfe bekam monatelang keinen Lohn - Arbeiterkammer erkämpfte 90.000 Schilling Nachzahlung"

Linz (AKO) Immer mehr Unternehmer bezahlen ihre Mitarbeiter grundsätzlich zu spät, ja manchmal erst, wenn gegen sie Klage eingebracht wird. Eine auffällige Häufung solcher "schwarzen Schafe" gibt es im Hotel- und Gastgewerbe. Ein Linzer Gastwirt etwa enthielt einer Küchenhilfe fünf Monatslöhne vor.

Eineinhalb Jahre war der Arbeitnehmer als Küchenhilfe in dem Gastronomiebetrieb beschäftigt. Bald schon wurde der Lohn unregelmäßig und stark verspätet ausgezahlt. Trotz mehrfacher Beschwerden waren Anfang 2001 noch immer fünf Monatslöhne und eine Jahresremuneration ausständig!

Der Mann wandte sich an die Arbeiterkammer, die ihm zum berechtigten vorzeitigen Austritt riet. Die offenen Zahlungen und die Ansprüche aufgrund der Beendigung des Dienstverhältnisses mussten schließlich eingeklagt werden. Mit Hilfe der AK bekam der Arbeitnehmer nach einem monatelangen Verfahren vor dem Arbeitsgericht alles ihm Zustehende: eine Nachzahlung von rund 90.000 Schilling (rund 6540 Euro). Der betreffende Gastwirt hat übrigens schon in mindestens 25 anderen Fällen ähnlich agiert!

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