"profil": Schwere Vorwürfe gegen WHÖ in Frächter-Affäre

Wirtschaftskammer verteilte an Frächter Zipps zur Umgehung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheindenden Ausgabe berichtet, ist ein erbitterter Streit zwischen österreichischen Frächtern und dem Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe in der Österreichischen Wirtschaftskammer entbrannt. Nachdem Fachverbands-Chef Adolf Moser in einem Brief mehreren Frächtern kriminelle Methoden vorgeworfen hatte, drehten die beschuldigten Unternehmer den Spieß um und beschuldigten Moser - der seinerseits ein Transportunternehmen betreibt - selbst schon nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz verurteilt worden zu sein. Moser bestätigt das gegenüber "profil".

Dem Nachrichtenmagazin liegt auch ein Brief des Geschäftsführers des Güterbeförderungsverbandes vor, in dem dieser juristisch präzise Tipps gibt, mit welchen Konstruktionen das Ausländerbeschäftigungsgesetz zu umgehen sei, um ohne Arbeitserlaubnis osteuropäische Lkw-Lenker beschäftigen zu können.

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"profil"-Redaktion

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