Schlussphase der Kleingeldaktion für "Licht ins Dunkel" - die "Ö3-Wundertüte"

Wien (OTS) - Die Post bringt die "Ö3-Wundertüte" in 3,5 Millionen Haushalte - Alle ORF-Programme sind unter Federführung von Hitradio Ö3 dabei - Die Münzen werden in England sortiert und gezählt.

Zum Abschluss des großen Währungsumtausches in Europa ruft der ORF nochmals zu einer großen Sammelaktion für Münzen und Kleingeld zu Gunsten von "Licht ins Dunkel" auf. Schon in den nächsten Tagen werden die Briefträger in alle 3,5 Millionen österreichische Haushalte Sammelsäckchen bringen. Die Österreicherinnen und Österreicher werden auf diese Weise ersucht, ihr restliches Kleingeld in- und ausländischer Währung in die "Ö3-Wundertüte" zu geben und auf das nächste Postamt zu bringen.

Die "Ö3-Wundertüte" verwandelt altes Kleingeld in eine wertvolle Spende für den Soforthilfefonds von "Licht ins Dunkel". Diese neue Aktion, die am 25. Februar startet, also wenige Tage bevor der Schilling seine Kaufkraft endgültig verliert, wird von allen Programmen und Medien des ORF unter Federführung von Ö3 getragen. Spots zur Prime Time von Radio und Fernsehen, österreichweit und in den Landesstudios, Berichte in den Nachrichtensendungen und Magazinen sind ebenso vorgesehen wie ein massiver Einsatz von ORF ON und ORF TELETEXT.

Und so funktioniert die Aktion :

1. Die "Ö3-Wundertüte", die der Briefträger gebracht hat oder die im Postkasten vorgefunden wurde, bitte bereithalten.

2. In der Wohnung alle Schreibtische, Schubladen, Hosentaschen, Nähkästchen, Taschen, Koffer, alte Kleider, Urlaubsutensilien, Garagen und Handschuhfächer, aber auch die Büros nach Kleingeld aus Papier oder Metall durchsuchen.

3. Diese "Beute" in die "Ö3-Wündertüte" geben.

4. Die "Ö3-Wundertüte" verschließen und bis spätestens 31. März 2002 zum nächsten Postamt bringen (Post-Partner, Post-Box oder Post.at).

5. Die Post bringt dann das gesammelte Kleingeld zur "Münze Österreich", die ein wichtiger Partner für die gesamte Kleingeldaktion ist.

6. Das Papiergeld wird im Münzlogistikzentrum der Münze Österreich AG separiert, die Tonnen an Metallgeld werden zur "Coin Company International" in Burgess Hill in der Nähe von London gebracht.

7. Dort werden sie händisch sortiert, gezählt und zu den Nationalbanken der jeweiligen Länder geschickt, die die entsprechenden Summen nach London überweisen.

Von hier aus gehen die eingewechselten Eurobeträge auf die Subkonten der 16 Partner, die an der Aktion für "Licht ins Dunkel" beteiligt sind.

Auf diese Weise erfährt jeder der Partner (Hitradio Ö3, BP Austria, Bank Austria, Creditanstalt, die Erste Bank und Sparkassen, Raiffeisenbank, BAWAG, P.S.K., Post, Hypo Landesbank, Volksbank, Bank für Kärnten und Steiermark AG, ÖAMTC, ARBÖ, TUI Reisecenter Austria GmbH und die Tiroler Landesreisebüros), wie viel Geld bei dieser Aktion zusammengekommen ist.

Aus Anlass einer Pressekonferenz am Sitz der englischen Gesellschaft haben heute, Freitag, dem 22. Februar 2002, der Verein "Licht ins Dunkel", vertreten durch Präsident Erik Hanke und Geschäftsführerin Christine Tschürtz gemeinsam mit dem Präsidenten der Coin Company, John Baker, einen Vertrag unterschrieben, der die ordnungsgemäße Abwicklung dieser Großaktion rechtlich sicherstellt.

Bisher hat die "Münze Österreich" mehr als 60 Tonnen Kleingeld nach England verfrachtet. Genaue Zählergebisse und entsprechende Überweisungen werden auf Grund des komplizierten Vorgangs erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen.

Mit der Überbringung der "Ö3-Wundertüte" an alle Haushalte beginnt die dritte und letzte Phase der großen Kleingeldsammelaktion für "Licht ins Dunkel" im Rahmen der europaweiten Währungsumstellung auf den Euro. Im Frühsommer des vergangenen Jahres verzeichnete die Schulkampagne mit dem Jugendrotkreuz eine Spendensumme von rund sieben Millionen Schilling. Im Herbst folgte die gemeinsame Plattform von Banken, Firmen und Organisationen. Der von Ö3 angeführte Schlussakt, die "Ö3-Wundertüte", wird jetzt gestartet und vom Ö3-Wecker-Team mit Hary Raithofer, Robert Kratky, Daniela Zeller und Andreas Jäger kräftigst unterstützt.

Hary Raithofer freut sich über die "Ö3-Wundertüten"-Aktion: "Bei meinem letzten Urlaub in Venedig bin ich an der Piazza San Marco gesessen und habe einen Café latte getrunken. Die Lira, die ich als Wechselgeld zurückbekommen habe, steckte ich in meine Jackentasche, und über diesen Kleingeldhaufen bin ich jetzt wieder gestolpert."

"Meine Frau Marta, gebürtige Spanierin, hat mich schon verzweifelt beauftragt, die spanischen Peseten zu entsorgen. In unserem Haushalt stapeln sich die Kleingeldberge. Bei mir wird also die "Ö3-Wundertüte" prall gefüllt ausfallen," so der Ö3-Wetter-Mann Andreas Jäger.

Robert Kratky sieht es mit Humor: "Ich habe so viel Kleingeld in Gurkengläsern gesammelt, ... ich musste mich monatelang nur von Gurken ernähren."

Für all jene, die mit der "Ö3-Wundertüte" nicht nur "Licht ins Dunkel", sondern auch sich selbst etwas Gutes tun wollen, gibt es auf der "Ö3-Wundertüte" die Möglichkeit, seinen Namen und seine Telefonnummer einzutragen. Die Ö3-Redakteure sind in ganz Österreich unterwegs und werden bei den Sammelstellen Wundertüten als Stichproben ziehen. Mit etwas Glück wird man vom Ö3-Wecker-Team mit dem persönlichen Lieblingshit überrascht!

Das Kleingeld, das mittels "Ö3-Wundertüte" gespendet wird kommt dem Soforthilfefonds von "Licht ins Dunkel" zugute. Er hilft plötzlich in Not geratenen Menschen rasch und unbürokratisch. Im vergangenen Jahr konnte so 3.407 Einzelpersonen oder 2.188 Familien zumeist mit mehreren Kindern geholfen werden.

Kurt Bergmann, Initiator und Leiter der Aktion "Licht ins Dunkel", hofft, dass "die Österreicherinnen und Österreicher einen großen Spürsinn beim Auffinden der letzten Münzen in ihren Wohnungen entwickeln, um sie für ,Licht ins Dunkel' zu spenden".

Rückfragen & Kontakt:

Marcus Engelhardt
Tel.: (01) 87878-15206

ORF - "Licht ins Dunkel"

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