Schabl: Anzahl der Arbeitslosen bleibt auch im Jänner sehr hoch

Effiziente Maßnahmen gegen steigende Arbeitslosigkeit rasch erforderlich

St. Pölten, (SPI) - "In Anbetracht der steigenden Arbeitslosenzahlen der letzten Monate sind die Reaktionen von Arbeitsminister Bartenstein bestenfalls ein zögerliches Verhalten. Experten haben seit langem davor gewarnt, dass sich die Konjunktur abschwächen und gleichzeitig die Zahl der Arbeitslosen enorm ansteigen könnte. Ungeachtet dieser Prognosen wurde es vom VP-Arbeitsminister verabsäumt, rechtzeitig die Weichen für wirksame Gegenmaßnahmen zu stellen. In Niederösterreich nimmt man die negativen Entwicklungen am Arbeitsmarkt nicht so gelassen hin und hat in einem Baugipfel die Realisierung zahlreicher Projekte aus den unterschiedlichsten Ressorts vorgezogen. Es wird dennoch notwendig sein, noch viele weitere Schritte zu setzen, um die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich in den Griff zu bekommen. - in viel stärkerem Ausmaße müssen beispielsweise den Arbeitslosen Ausbildungs- und Umschulungsmaßnahmen für zukunftsträchtige Berufe ermöglicht werden. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Bund gefordert", so der Zweite Präsident des NÖ Landtages LAbg. Emil Schabl.****

Laut aktueller Arbeitslosenstatistik des AMS NÖ waren Ende Jänner um 6.179 mehr Menschen in unserem Bundesland ohne Arbeit als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Anstieg entspricht einer prozentuellen Steigerung von 13,2 Prozent. Das Industrieviertel ist stark von dieser negativen Entwicklung betroffen, denn die Bezirke Baden mit 4.884 Arbeitslosen, Wiener Neustadt mit 4.304 und Neunkirchen mit 3.355 gehörten Ende Jänner zu jenen Bezirken, die die höchste Anzahl an Arbeitslosen zu verzeichnen hatten. "Effiziente Maßnahmen gegen die steigende Arbeitslosigkeit sind rasch erforderlich. Auf Initiative von Wohnbaulandesrat Fritz Knotzer wurde bereits im vorigen Jahr die Anzahl der geförderten Wohneinheiten angehoben. Ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, wenn man bedenkt, dass pro einer Milliarde Schilling an bauwirksamen Investitionen, die durch die Wohnbauförderung ausgelöst werden, 1.500 Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert werden können. Aus diesem Grund und weil die Nachfrage sowohl im großvolumigen Neubaubereich als auch in der Althaussanierung nach wie vor beträchtlich ist, will man auch heuer die Anzahl der Förderungen auf hohem Niveau halten", betont Schabl.
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