Kräuter kündigt parlamentarisches Nachspiel zu Forstingers "Verschwendungsorgien" an

SPÖ-Rechnungshofsprecher fordert klare Distanzierung und kritische Worte des Bundeskanzlers und der Vizekanzlerin

Wien (SK) Ein "parlamentarisches Nachspiel" kündigte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter zu den jetzt im Ressort von Ex-Ministerin Forstinger (FPÖ) bekannt gewordenen "Steuergelder-Verschwendungsorgien" an. Wie aus einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ hervorgeht, habe die ehemalige Infrastrukturministerin Forstinger (FPÖ) für Dienstleistungen im Bereich Organisation und Pressearbeit externe Beraterfirmen im Auftragswert von rund einer Million Euro (13,76 Millionen Schilling) beschäftigt, erklärte Kräuter an Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Kräuter fordert dazu eine Stellungnahme von Bundeskanzler Schüssel und Vizekanzlerin Riess-Passer. Denn Schüssel und Riess-Passer hätten Forstinger bei ihrer Verabschiedung "zu Unrecht mit pathetischem Lob überschüttet". "Aufgrund der bekannt gewordenen Fakten über die Verschwendungen der inferioren Ex-Ministerin können Schüssel und Riess-Passer dazu nicht mehr länger schweigen", betont der SPÖ-Rechnungshofsprecher. "Wenn der Bundeskanzler und die Vizekanzlerin die Sparsamkeit als angeblich oberstes Gebot der Bundesregierung betonen, dann müssen sie sich auch von den Verschwendungsorgien im Infrastrukturministerium klar distanzieren und kritische Worte finden", unterstrich Kräuter. (Schluss) hm

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