"profil": Moslem-Extremist koordiniert Religionsunterricht an Österreichs Schulen

"Befreiungspartei"-Aktivist vertreibt Zeitschrift, die für Terroranschläge vom 11. September US-Politiker verantwortlich macht

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, verfügt die islamische Splittergruppe "Hisb-al Tahrir" (Befreiungspartei), die für den Sturz islamischer Regierungen und die Wiedererrichtung des Kalifats eintritt, in Österreich über gute Kontakte zur offiziellen Islamischen Glaubensgemeinschaft, dem Dachverband aller in Österreich lebenden Moslems.

Einer der Hauptaktivisten der radikalen, aber in Europa gewaltfrei agierenden Gruppe, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird, ist in der Islamischen Glaubensgemeinschaft tätig und dort für die Koordination des islamischen Religionsunterrichts in ganz Österreich zuständig. Bis vor kurzem war er auch Lehrer an der Islamischen Religionspädagogischen Akademie in Wien.

Über ein Wiener Postfach, das der österreichische Staatsbürger eingerichtet hat, wird die deutschsprachige Zeitschrift "Explizit" vertrieben. In der Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe wird dort unter anderem die Behauptung aufgestellt, dass hinter den Anschlägen auf das World Trade Center vom 11. September 2001 "hohe Funktionäre des politischen Establishments der USA" sowie der israelische Geheimdienst stünden. Die Gruppe wurde von den Terrorfahndern des Innenministeriums überprüft. Dabei wurden aber, so der Sprecher der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit, keine "strafrechtlich relevanten Tatbestände" entdeckt.

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"profil"-Redaktion

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