Trickbetrügereien

Wien (OTS) - Vom Sicherheitsbüro werden seit Jänner 2002 Erhebungen gegen unbekannte Täter, welche Pensionisten durch Täuschung zur Herausgabe von Geldbeträgen in der Höhe von jeweils € 3.000,-- bis € 20.000,-- verleiten, geführt. Bei der Tatbegehung nehmen die Täter fernmündlich Kontakt mit den Opfern auf, geben sich als Bekannter aus, der dringend Bargeld benötigt, und drängen dann die Geschädigten dazu, das notwendige Geld zu besorgen. In weiterer Folge werden die Opfer an ihrer Wohnadresse vom Täter aufgesucht, der behauptet, als Bote für den Verwandten zu fungieren.
In Wien wurden bis dato 80 Fälle zur Anzeige gebracht; in 20 Fällen kam es zur Vollendung der Tathandlung. Die Gesamtschadenshöhe beträgt ca. € 155.000,--. Am 4.2.2002 wurde ein Verdächtiger anlässlich einer Geldbehebung von der Überwachungskamera einer Bank gefilmt. Ein Lichtbild ist der Aussendung angeschlossen. Hinweise werden erbeten unter der Tel.-Nr. 31346/36330 (Gruppe Findeis, od. Kl. 36072 Journaldienst)
Täterbeschreibung:
1. Anrufer: männlich, häufig mit heiserer Stimme und hochdeutschem Dialekt
2. Abholer:
a) männlich ca. 20-30 Jahre alt, schwarze kurze Haare, sehr schlank, südländischer Typ
b) männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 160-170 cm groß, sehr gepflegt, rundes Gesicht,

südländischer Typ
c) weiblich, ca. 40-50 Jahre, hat dunkle, zurückgekämmte Haare, südländischer Typ

SB/22.2.2002

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