Hartinger: Krankenkassenfunktionäre mögen ihr Besitzstandsdenken aufgeben

Nicht die reichen Kassen helfen den Armen, denn es ist das Geld der Versicherten

Wien (OTS) - "Die derzeit geführte Diskussion zwischen den Vertretern der Oberösterreichischen und der Vorarlberger Gebietskrankenkasse auf der einen Seite und den Vertretern des Hauptverbandes auf der anderen Seite zeigt nur, wie verhaftet die alten Mustern bei den Funktionären sind", kritisierte F-Abgeordnete Mag. Beate Hartinger heute. "Von reichen und armen Kassen sowie von Geschenken der Einen an die Anderen ist da die Rede, während alle vergessen, dass es das Geld aller österreichischen Versicherten ist. ****

"Den Patienten ist vollkommen egal, ob Funktionäre sich bestraft fühlen. Die Bevölkerung interessiert nur, was am Ende für Leistungen an die Patienten erbracht werden", so Hartinger. "Die Vertreter der Gebietskrankenkassen sind nun aufgerufen, offen zu legen, welche Unterschiede es bei den Kosten für ein und dieselbe Leistung gibt."

"Hier haben Oberösterreich und Vorarlberg nun die Möglichkeit und gleichzeitig die Chance den anderen Kassen sanft zu diktieren, welche Leistungen wie viel kosten dürfen. Diese beiden Gebietskrankenkassen schaffen es positiv zu bilanzieren, obwohl sie in vielen Fällen auch noch höhere Leistungen an die Versicherten ausschütten. Das Erfolgsmodell der beiden Kassen müsse von den defizitären übernommen werden." so Hartinger weiter.

"Diese Harmonisierung im Interesse einer effizienten Kostenstruktur sei notwendig, um in einem ersten Schritt, die Zusammenlegung der neun Gebietskrankenkassen, und in weiterer Folge sämtlicher Sozialversicherungsanstalten zu verwirklichen, so wie dies auch im Regierungsprogramm vereinbart wurde.", erklärte Hartinger abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Pressedienst (fpd)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC/OTS