ORF-Stellungnahme zur OTS-Aussendung 0141 von ATV

Wien (OTS) - Zur OTS-Aussendung 0141 vom 22. Februar 2002, "Privat-TV: ATV bricht Verhandlungen mit ORF über Sendeanlagen ab", stellt der ORF fest:

Der ORF reagiert mit völligem Unverständnis auf den von ATV angekündigten Abbruch der Verhandlungen über die Mitbenützung von Sendeanlagen. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum ATV nicht mehr bereit ist, über ausgetauschte Vertragsentwürfe zu verhandeln. Völlig absurd ist schließlich die von ATV-Geschäftsführer Tillmann Fuchs in den Raum gestellte Behauptung, der ORF-Vertragsentwurf wäre "sittenwidrig" und es handle sich um einen "Knebelungsvertrag". Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist, dass das Verhandlungsteam des ORF, das bereits dutzende Verträge mit privaten Radioanbietern ausverhandelt hat und über das sich auch Tillmann Fuchs bisher positiv geäußert hatte, von ATV nun in Frage gestellt wird.

Der ORF sieht der von ATV angekündigten Befassung der KommAustria gelassen entgegen und wird der Behörde selbstverständlich alle erforderlichen Informationen übermitteln. Zugleich betont der ORF, dass er bereit ist, die Verhandlungen über die Mitbenützung von Sendeanlagen auf einer sachlichen Ebene am Verhandlungstisch fortzusetzen. Die Diskussion über Vertragsformulierungen in Form von Presseaussendungen zu führen lehnt der ORF jedoch ab.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 87878-12228

ORF-Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK