Lichtenberger: U-Ausschuss nach Anklage in Luxemburg dringender denn je Utl.: Grüne: Politische Verantwortung für Interventionen und heimatliche Untätigkeit klären

OTS(Wien) - Befriedigt zeigt sich Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen, über die neueste Entwicklung im Frächterskandal: "Die Anklageerhebung gegen den ehemaligen Beamten des luxemburgischen Transportministeriums, der bereits seit Jahren wegen hartnäckiger Korruptionsvorwürfe unter Beschuss stand, ist ein erster Schritt zur Klärung der größeren Zusammenhänge."

Der nächste Schritt müsse die Klärung der Vorwürfe sein, wonach speziell österreichischen Frächter gerne für zusätzliche Transportlizenzen in Luxemburg "gespendet" hätten.

"Daß genau diese Unternehmer sich der Rückendeckung durch Österreichs Botschaft und führende Wirtschaftskammervertreter erfreuen und sogar beratend für Mitglieder der derzeitigen österreichischen Bundesregierung tätig waren, dokumentiert die politische Mitverantwortung. Dies und die Untätigkeit der über die Missstände nachweislich informierten Regierungsmitglieder muss zur Einberufung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses führen. Die Grünen werden einen solchen Ausschuss zur Klärung des politischen Hintergrunds des Frächterskandals in der kommenden Woche im Nationalrat beantragen", so Lichtenberger.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB