FP-Strache: Mahnmal für die Opfer der Kommunismus ist wichtiger Schritt zur Vergangenheitsbewältigung!

Wien, 23-02-2002 (fpd) - 12 Jahre nach dem Sturz des real-existierenden Sozialismus sollte die Wiener Stadtregierung das Unrecht und die begangenen Verbrechen der stalinistischen Diktatur an österreichischen Opfern nicht nur anerkennen, sondern diesen Opfern auch ein würdiges Mahnmal errichten, forderte heute der Klubobmann-Stellvertreter der Wiener Freiheitlichen, LAbg. GR Heinz-Christian Strache.

Strache verwies in seiner heutigen Stellungnahme auf einen einstimmigen Beschluß des Kulturausschusses vom 29.Jänner 1998 wobei sich alle damals im Gemeinderat vertretenen Parteien für ein Mahnmal im Gedenken an die österreichischen Opfer des Kommunismus und Stalinismus aussprachen. Als Aufstellungsort könnte die Grünfläche am Schwarzenbergplatz gegenüber dem Denkmal der Roten Armee dienen. Da der gesamte Platz neu gestaltet werden soll, wäre es sinnvoll das Mahnmal in die Neugestaltung mit einzubeziehen, so Strache.

In diesem Zusammenhang erinnerte der Wiener FPÖ-Politiker, daß beim offiziellen Staatsbesuch des österreichischen Bundeskanzlers in Moskau am 28. Jänner 2002 über 660 Stalin-Opfer per Dekret von der russischen Militärstaatsanwaltschaft rehabilitiert wurden. Rußland hat damit offiziell Unrechtsurteile, die gegen Österreicher aus der Zeit zwischen 1930 und 1955 verhängt wurden anerkannt. Bei den österreichischen Opfern der Stalin-Diktatur handelt es sich um Immigranten, Angehörige des Sozialdemokratischen Schutzbundes, Kommunisten, Kriegsgefangene und Verschleppte während der Besatzungszeit.

Über zehn Jahre nach der Initialzündung sollte die Wiener Stadtregierung endlich den bereits einstimmig beschlossenen Antrag für ein Mahnmal umsetzen. Der neu zu gestaltende Schwarzenbergplatz, welcher im einstimmig beschlossenen Antrag als Standort vorgeschlagen wurde, bietet sich für dieses Mahnmal als Standort für eine historisch-aufklärende Gegenüberstellung und Mahnung geradezu trefflich und zwingend an, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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