Baier (KPÖ) begrüßt die Kampfmaßnahmen der PostgewerkschafterInnen

Wien (OTS) - KPÖ-Vorsitzender Walter Baier "begrüßt die heute beschlossenen Kampfmaßnahmen der PostgewerkschafterInnen. Die Postgewerkschaft hat lange genug zugewartet und auf Verhandlungen gesetzt. Es geht um den Erhalt von mehr a ls zehntausend Arbeitsplätzen und um den Erhalt des öffentlichen Dienstleistungsunternehmens Post. In dieser Situation darf die Gewerkschaft auch einen Streik nicht scheuen."

"Postgewerkschafter haben schon vor Monaten berichtet, dass die Situation für die PostmitarbeiterInnen immer unerträglicher wird", so Baier. Mit Rationalisierungsmaßnahmen und Personalabbau "wurde eine Situation geschaffen, die von den Bediensteten kaum mehr zu bewältigen ist. Durch die vom Postmanagement vorgeschlagene Spartenlösung würde die Wirtschaftlichkeit der Post weiter geschwächt. Ergebnis wäre, die Totalzerschlagung der Post als öffentliches Dienstleistungsunternehmen und der Ausverkauf der wirtschaftlich lukrativen Bereiche. Und wo der Profit regiert sind die Interessen der Bevölkerung an einem flächendeckenden Postsystem natürlich nebensächlich."

Die KPÖ fordert die Rücknahme der "Universaldienstverordnung", auf deren Basis die Schließung von fast 700 Postämtern geplant wird, und die Zurücknahme der vom Postmanagement vorgeschlagenen Aufteilung in fünf Sparten.

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