Morak zu Besuch beim serbischen Kulturminister in Belgrad

Bundeskanzleramt stellt 40 PC-Einheiten zur Verfügung - verstärkte Kooperationen im Bereich der zeitgenössischen Kunst

Wien (OTS) - Staatssekretär Franz Morak tritt heute, Freitag, eine zweitägige Reise nach Belgrad an, um mit dem serbischen Kulturminster Branislav Lecic zusammenzutreffen und an der Konferenz "Key Issues In Cultural Policy Transition In Serbia" teilzunehmen.

Im Zuge seines Besuches in Belgrad wird Staatssekretär Morak 40 PC-Einheiten an den Kulturminister übergeben, die vom Bundeskanzleramt für die dortige Kulturverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Themen der Aussprache mit Minister Lecic werden u.a. Kooperationen mit dem Museum zeitgenössischer Kunst sowie im Bereich der Architektur sein. Auf dem Programm stehen weiters Gespräche mit der Bürgermeisterin und der Kulturstadträtin von Belgrad sowie dem Direktor des Belgrader Nationaltheaters und ein Besuch des Museums zeitgenössischer Kunst Belgrad.

Am Samstag wird Staatssekretär Morak bei der von der serbischen Regierung organisierten Konferenz "Key Issues In Cultural Policy Transition In Serbia" ein Referat halten. "Ich halte dieses Seminar für eine wichtige Initiative des Belgrader Kulturministeriums, die in ihrer Bedeutung über die innerstaatliche Kulturpolitik hinausgeht. Ohne Zweifel ist das ehemalige Jugoslawien auf dem Weg der historischen Normalisierung in seinen Beziehungen zu Europa und damit zu einem Werteverband, dem es kulturell und geschichtlich immer angehört hat" so Morak im Vorfeld seines Besuches.

In diesem Zusammenhang erinnerte Morak daran, dass das ehemalige Jugoslawien als erster osteuropäischer Staat der Europäischen Kulturkonvention des Europarates beigetreten ist und Österreich im Rahmen des Vereins Kulturkontakt seit 1993 intensive Kontakte aufgebaut hat. "Auf Grund seiner geopolitischen Lage wird Österreich eine Rolle als kulturelle Schnittstelle im Herzen Europas zugeschrieben. Es ist ein Bestandteil unserer kulturellen Identität, als Brücke zwischen Ost und West zu fungieren" so Morak, der in diesem Zusammenhang auf die im Oktober 2002 stattfindende Folgekonferenz der im Herbst veranstalteten Kulturministertagung "Creative Europe" verwies.

"Ich denke, dass sich die verschiedenen Initiativen zu einem Gesamtdialog zusammenfügen und freue mich, am gemeinsamen Projekt Europa im Bereich von Kunst und Kultur arbeiten zu können" so Morak abschließend.

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