Generali Vienna Group weiter auf Wachstumskurs

In Österreich wuchs die Generali Gruppe um mehr als 5%, in den CEE-Ländern sogar um 27%.

Wien (OTS) - Die Generali Vienna Group erreichte im Jahr 2001 in ihren sieben Tätigkeitsländern eine Steigerung der direkten Prämieneinnahmen - also ohne Rückversicherungsgeschäft - um 8,8% auf 32,1 Mrd. ATS/2,4 Mrd. EUR. Auf die Lebensversicherung entfielen davon 10,4 Mrd. ATS/757,4 Mio. EUR, was ein Wachstum um 8,0% und einen Anteil am gesamten direkten Prämienaufkommen von 32,4% bedeutet. Das Aufkommen in den Nicht-Lebensparten erhöhte sich um 9,2% auf 21,7 Mrd. ATS/1,6 Mrd. EUR und macht somit mehr als zwei Drittel des Gesamtvolumens aus.

Österreich: Big Player mit Kundennähe

Nach wie vor wichtigster Markt der Generali Vienna Group ist mit einem Anteil von 82% Österreich. Die drei Versicherungsunternehmen der Gruppe in Österreich - Generali Versicherung, Interunfall und Europäische Reiseversicherung - erzielten ein Plus von 5,5% auf 26,3 Mrd. ATS/1,9 Mrd. EUR. In der Fondsgebundenen Lebensversicherung konnte sie mit einem Zuwachs um 20,8% deutlich über dem Markt wachsen. Im gesamten Lebensversicherungsgeschäft legte die Gruppe um 7,5% zu. Der forcierte Verkauf des neuartigen Vorsorgeprodukts CLEVERInvest und die erfolgreichen Vertriebskooperationen mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und der 3-Banken-Gruppe sorgten für diese positive Entwicklung.

In den Nicht-Lebensparten betrug das Wachstum 4,5%. Vor allem bei den Kfz-Versicherungen konnte eine Trendwende erreicht werden; wegen der nach wie vor hohen Schadenleistungen können diese Sparten jedoch noch nicht als saniert bezeichnet werden.

Generali und Interunfall forcieren auch im Jahr 2002 die Lebensversicherung als sicherste und weiterhin ertragreiche Vorsorgelösung. Der Kundennutzen von Lebensversicherungen ist durch die Kombinationsmöglichkeiten von Kapitalvermehrung, Ablebensschutz und Pensionsvorsorge einzigartig auf dem Finanzdienstleistungsmarkt. Die Generali Gruppe Österreich hat die Gewinnbeteiligung in der Kapitallebensversicherung zeitgerecht auf 5% angepasst, "um das Vertrauen der Konsumenten in dieses langfristige Vorsorgeinstrument zu gewährleisten", betont Generali/Interunfall-Vorstandschef Dr. Hans Peer die Verantwortung gegenüber den Kunden. Mit CLEVERInvest und der fondsgebundenen Lebensversicherung werden neben der klassischen Lebensversicherung auch Vorsorgelösungen mit höheren Risikokomponenten und höheren Ertragschancen geboten.

Mit einem Marktanteil von 15,5% (Vorjahr: 15,7%) nimmt die Generali Gruppe Österreich unverändert Rang 3 auf dem österreichischen Versicherungsmarkt ein.

CEE: Ungarn zahlt erstmals Dividende

Die CEE-Märkte steuerten zum gesamten direkten Prämienaufkommen der Generali Vienna Group bereits einen Anteil von 18% bei. Im Vorjahr lag der Anteil bei knapp über 15%.
Insgesamt wurde in Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Polen und Rumänien ein direktes Prämienaufkommen von 5,8 Mrd. ATS/420,3 Mio. EUR erzielt. Die Wachstumsrate betrug 26,8% und dokumentiert die Wichtigkeit der Präsenz auf diesen Märkten für die weitere Entwicklung der gesamten Gruppe.

Besonders stark wuchsen die Nicht-Lebensparten mit plus 34,1% auf 4,2 Mrd. ATS/304,3 Mio. EUR. Bei den Lebensversicherungen konnten die CEE-Gesellschaften um 10,9% auf 1,6 Mrd. ATS/116,0 Mio. EUR zulegen.

Wichtigster CEE-Markt der Generali Vienna Group ist Ungarn. Hier stagnierte das Prämienaufkommen in der Lebensversicherung auf dem hohen Niveau des Jahres 2000. Marktweit brachen die Einmalprämien-Versicherungen ein. Dennoch erreichte die Generali Gruppe Ungarn wieder einen beachtlichen Prämienzuwachs um 17,6% auf 4,1 Mrd. ATS/297,3 Mio. EUR. Damit hat die Gruppe ihren zweiten Marktrang in Ungarn weiter ausgebaut. Erstmals schüttet die Generali-Providencia eine Dividende an die Holding aus.

Auch von allen anderen CEE-Gesellschaften wurden nach wie vor hohe Zuwachsraten gemeldet. Der Aufbau wird in allen Ländern plangemäß fortgesetzt.

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