Tancsits: Dienstfreistellung Frads garantiert weisungsungebundene Arbeit

SPÖ soll Menschenhatz auf Gewerkschafter Frad einstellen

Wien, 22. Februar 2002 (ÖAAB-PD) Erst hat die SPÖ geschimpft, daß der Präsident des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Herwig Frad, in seiner Eigenschaft als Beamter des Sozialministeriums "weisungsgebunden" sei, jetzt ist er zeitlich befristet und für seine Funktion in der Selbstverwaltung freigestellt, damit weisungsungebunden und nun ist genau das der Stein des Anstoßes. Die SPÖ ist sich offenbar nicht ganz im Klaren darüber, was sie eigentlich will, kritisierte heute, Freitag, ÖAAB-Generalsekretär Mag. Walter Tancsits. Frad habe in den wenigen Monaten seiner Amtszeit im Hauptverband bereits mehr geschafft als Hans Sallmutter in vielen Jahren. Die SPÖ möge sich daher auf die Beurteilung der Sacharbeit konzentrieren und ihre unwürdige Menschenhatz auf den verdienten Gewerkschafter Herwig Frad einstellen. ****

Herwig Frad hat nicht Sonderurlaub zum Spazierengehen, sondern hat in der Selbstverwaltung eine wichtige Funktion auszufüllen. Das Wesen der Selbstverwaltung ist es eben, daß dort nicht angestellte Manager, sondern Leute aus verschiedenen Berufen auf Zeit gewählt werden. "Ich will gar nicht daran denken, was die Sozialisten aufführen würden, würde man jemandem, der in diese Funktion im Hauptverband gewählt wurde, nicht die Möglichkeit geben, dieser Funktion nachzukommen. Das würde von der SPÖ sicher als Zerschlagung der Selbstverwaltung dargestellt werden", so Tancsits. "Das Amt des Versicherungsvertreters in der Sozialversicherung kann aufgrund des ASVG vom Betroffenen gar nicht abgelehnt werden und ist ein wichtiges öffentliches Amt. Insofern sind die SPÖ-Vorwürfe haltlos und durchsichtige parteipolitische Rhetorik".
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