Gemeinden setzen auf Heizenergie aus heimischem Holz

Landesförderung für Biomasseheizanlage im Gemeindehaus Krumbach

Bregenz (VLK) - Vorarlbergs Gemeinden setzen sich sehr
engagiert mit der Nutzung umweltschonender, in der
heimischen Natur verfügbarer Energieträger auseinander.
Jüngstes Beispiel: Die Gemeinde Krumbach, die im
vergangenen Jahr eine Biomasse-Nahwärmeanlage im
Gemeindehaus installiert hat. Die Landesregierung
genehmigte eine Förderung in Höhe von 115.000 Euro. ****

Landesrat Erich Schwärzler unterstreicht einmal mehr das
im Energiekonzept des Landes festgeschriebene Ziel einer
Stärkung der erneuerbaren Energieträger. "Gerade Biomasse
als Brennstoff hat in Vorarlberg nicht nur ökologische,
sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Die Nutzung von
Holz, das in unseren Wäldern als natürlich nachwachsender
Rohstoff reichlich vorhanden ist, bringt Wertschöpfung und
sichert Arbeitsplätze in der Region", so Schwärzler. Dementsprechend wurde die Vorarlberger Biomasseförderung in
den letzten Jahren deutlich verbessert.

Die Gemeinde Krumbach hat bereits 1999 ein Nahwärmenetz
zur Versorgung mehrer Gebäude im Ortszentrum, darunter das Gemeindehaus, die Feuerwehr und das Schulgebäude,
errichtet. Seit vergangenem Jahr wird dieses Netz aus einer Biomasseheizanlage gespeist, die im Zuge des Umbaus des Gemeindehauses installiert wurde. Als Brennstoff dient
Sägerestholz und Waldhackgut von Krumbacher Bauern, das von
einem Tischler getrocknet und an das Heizwerk geliefert
wird.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL