Graf: Parlamentsenquete: "Organisationsstruktur der neuen Universitäten" (4)

Wien, 2002-02-21 (fpd) - "Die Freiheitlichen setzen den positiven Dialog in der Universitätsreform mit sachkundigen und unabhängigen Experten um ", betonte FPÖ-Wissenschaftssprecher Dr. Martin Graf bei der heutigen Parlamentsenquete "Der Weg zur vollen Rechtsfähigkeit der Universitäten". Der von der FPÖ benannte unabhängige Experten O.Univ.Prof. DDr. Johannes Michael RAINER referierte über die Organisationsstruktur ****

"Der vorgeschlagene Rat ist dringend zu befürworten. Er stellt einen geglückten Ausgleich zwischen ausschließlicher staatlicher Kontrolle (wie in den überaus demokratischen Ländern Niederlande und Schweiz) und Scheinkontrolle durch den zu Kontrollierenden dar. Die Autonomie erfordert es, daß die Universitäten frei über ihre Organisationsstruktur entscheiden können. Die Mitbestimmung ist im Senat völlig ausreichend vorhanden. Das Kuriensystem ist als undemokratisch und ständestaatlich abzulehnen. Schon die Römer haben die Kurien etwa 500 vor Christus abgeschafft. Die Kurien haben zu einer enorm aufgeblähten Verwaltung geführt. Es hat zweitens zu einem Funktionärstum und einem unvorstellbaren System der Absprachen (= Mauschelei) geführt", so Rainer in seiner Ausführung.

"Wichtig für die Studierenden ist die volle Ansprechbarkeit der Studien im In- und Ausland über das ECTS System . Die Studierenden werden weiters durch die Möglichkeit der Evaluierung stark aufgewertet", meinte Rainer. "Vergleiche zu bestehenden Universitätsorganisationen und zu Neuentwürfen in Europa führen zum Schluß, daß die "neuen" österreichischen Universitäten, nach der Universitätsreform, absolute Weltklasse sein werden", so Rainer und Graf abschließend. (Schluß)

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