Kadenbach: Sobotka's Krankenhaus-Übernahmeangebot stößt auch bei seinen Parteifreunden auf Ablehnung

Parteipolitische Motivation des VP-Landesrates wird immer augenscheinlicher

St. Pölten, (SPI) - "ÖVP-Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka verweigert sich der Realität. Wenn er heute von ‚positiven Signalen' zur seinem Angebot der Übernahme aller Gemeindespitäler in Niederösterreich spricht, so dürfte ihm entgangen sein, dass sich sogar seine eigenen Parteikollegen mittlerweile gegen ihn stellen", so SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach. Anzusprechen ist die Stellungnahme des Klosterneuburger ÖVP-Granden Bürgermeister Gottfried Schuh, der in den Medien davon sprach, dass das "Krankenhaus im Eigentum der Gemeinde bleibe und er keine Einsparungen sehe". Gleichlautend die Stellungnahme des Verbandsobmanns Dir. Alfred Weidlich aus Mistelbach. "Ein Angebot, das das Gemeindeverbandskrankenhaus Mistelbach wahrscheinlich ablehnen wird. Bei Verbandskrankenhäusern zahlt der NÖGUS seit jeher diese Anteile. Er werde dem Vorstand empfehlen, weiterhin selbst über das Krankenhaus bestimmen zu können. Finanzielle Vorteile bringe dieser Vorschlag für Mistelbach auf keinen Fall", so Weidlich.****

"Egal ob es sich um den erschreckenden Anstieg der Arbeitslosen in Niederösterreich, um die Aushungerung des ländlichen Raumes oder nun um die Finanzierung der Krankenhäuser handelt: statt sinnvolle Lösungen anzupacken, versteckt sich die VP-NÖ entweder hinten bunten Plakattafeln oder widmet sich hingebungsvoll der Schönrederei und Schönfärberei. Den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ist mit unredlichen und unseriösen Angeboten nicht gedient - der Fasching ist längst vorbei und es wäre an der Zeit, dass Sobotka & Co. wieder zur ernsthaften Arbeit zurückkehren", fordert die Landesgeschäftsführerin der SP-NÖ LAbg. Karin Kadenbach. (Schluss) fa

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