ARBÖ: Auffrischung hat Saison gegen Tetanus & Co.

Wien (ARBÖ) - Die ARBÖ-Verkehrsmediziner raten zu einer Auffrischung der Tetanus-Impfung, denn kleine Kratzer passieren schnell - bei einer Panne mit dem Fahrrad, Motorrad oder Pkw beispielsweise. ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Primarius Dr. Josef Nagler: "Jede Verletzung kann zur Tetanus-Ursache werden. Für alle Verkehrsteilnehmer ist deshalb eine Prophylaxe empfehlenswert."

Die Tetanus-Impfung kann bei jedem Arzt erfolgen. Sie ist in drei Raten wirksam. "Nach der zweiten Impfung nach rund vier Wochen ist man zumindest nicht mehr ungeschützt", plädiert Prof. Nagler für einen rechtzeitigen Impfschutz.

Zeckenimpfung jetzt

Die Osterhasen stehen im Supermarktregal, das mag früh erscheinen. Aber jetzt ist ein goldrichtiger Zeitpunkt für die Zeckenimpfung. Mitte Februar sollte spätestens an einen Schutz vor der gefürchteten FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gedacht werden.

Weit über drei Viertel der Österreicher wurde bereits einmal gegen FSME geimpft, aber nur ein knappes Viertel ist tatsächlich aktuell geschützt. Während wegen der Impfaktionen in den Schulen fast alle Kinder gut geschützt sind, vergessen Erwachsene öfter die regelmäßig empfohlene Auffrischungsimpfung und sind deshalb nach etwa drei Jahren wieder ungeschützt. Deshalb erinnert ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Primarius Dr. Josef Nagler rechtzeitig vor Saisonbeginn der kleinen Blutsauger an die Erst- bzw. Auffrischungsimpfung.

FSME ist eine Viruserkrankung, die zur Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Zentralnervensystems führt. Sie kann auch schwere Herzrhythmusstörungen hervorrufen und ist unbedingt ernst zu nehmen:
etwa 2% der Erkrankungen enden tödlich. Und ist die Krankheit einmal ausgebrochen, warnt Prof. Nagler, ist lediglich eine Milderung der Symptome möglich. Eine echte Heilung gibt es nicht, weshalb der 100%-ige Schutz durch die Impfung so wichtig ist.

Oft gefragt wird auch nach einer Impfung gegen Borreliose, so der ARBÖ-Verkehrsmediziner, welche es aber gegen diese bakterielle Erkrankung, die ebenfalls von den Zecken übertragen werden kann, nicht gibt. Sie kann jedoch mit Antibiotika bekämpft werden.

Wenn eine Impfung in den Oberarm erfolgt, kann es gelegentlich vorkommen, dass der Muskel danach schmerzt. Unbedingt beachten sollte man diese kurze mögliche Beeinträchtigung, wenn man vom Arzt mit dem Auto oder Motorrad nach Hause fahren möchte. Denn ein schmerzender Muskel führt unweigerlich zu einem verlangsamten Einsatz des betroffenen Körperteils, machen die ARBÖ-Verkehrsmediziner aufmerksam.

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