Österreichische Hagelversicherung verleiht ersten Klimaschutzpreis

Preise gingen an BOKU-Wissenschafter, Kleine Zeitung und "Klimabündnis"

Wien, 21. Februar 2002 (AIZ). - Die Österreichische Hagelversicherung spüre als "Spezialversicherer der Landwirtschaft" hautnah die Auswirkungen von Wetterkapriolen, sagte Vorstandsdirektor Kurt Weinberger bei der Festveranstaltung zur erstmaligen Verleihung des Klimaschutzpreises. Darum sei es der Hagelversicherung ein Anliegen, den Klimawandel zu thematisieren und Maßnahmen zum Klimaschutz zu initiieren, bekräftigte Weinberger. Die Verleihung des Klimaschutzpreises in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus trage dazu maßgeblich bei, lobte Univ.-Prof. Leopold März, Rektor der Universität für Bodenkultur. März würdigte in seiner Laudatio die Preisträger und stellte deren ausgezeichneten Arbeiten zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Österreich vor.

Der Klimaschutzpreis geht in der Kategorie "Wissenschaft" an die BOKU-Wissenschafter Josef Eitzinger und Vesselin Alexandrov sowie an Eduard Klaghofer vom Bundesamt für Wasserwirtschaft und Michael Oberforster vom Bundesamt und Forschungszentrum für Landwirtschaft. Sie haben in einer gemeinsam verfassten Studie die Auswirkungen einer Klimaänderung auf Agrarökosysteme in heimischen Produktionsgebieten untersucht. Der Preis in der Kategorie "Journalismus" geht an Norbert Swoboda von der Kleinen Zeitung. Er hat die Serie "Klimakollaps" verfasst. Anerkennungspreise gingen an Walter Graf für Publikationen mit den Schwerpunkten erneuerbare Energie und das Klimabündnis-Rundbrief-Team für die "Klimabündnis-Publikationen", vertreten durch Andreas Strasser. Anerkennung fanden in der Kategorie Wissenschaft die Arbeiten von Thomas Amon von der Universität für Bodenkultur über "Reduktionspotenzial für klimarelevante Spurengase" und von Christoph Matulla über Klimaänderungsszenarien in Österreich.

Insgesamt bewarben sich 24 Kandidaten, 13 in der Kategorie Wissenschaft und elf in der Kategorie Journalismus um diesen Preis. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien hat die Preisträger ausgewählt.

Der Klimaschutzpreis wird jährlich vom Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgeschrieben und von der Österreichischen Hagelversicherung gestiftet. Er ist mit EUR 6.000,- dotiert und wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus für ausgezeichnete Arbeiten über den Klimawandel vergeben.
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