Scheele: Keinerlei EU-Gelder für die Zerstörung des Ebro-Deltas

Wien (SK) "Der 'Nationale Wasserwirtschaftsplan' der spanischen Regierung bedroht die Artenvielfalt im Delta des Ebros massiv. Die Umleitung des Ebros wäre vom Blickwinkel der Nachhaltigkeit aus eine ökologische Katastrophe. Deswegen war die Aufforderung des Umweltausschusses an die Kommission, hierfür keinerlei EU-Gelder zur Verfügung zu stellen, die einzig richtige Positionierung", erklärte die niederösterreichische SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Scheele: "Es geht nicht an, Regionalentwicklungspolitik auf Kosten ökologischer Schätze zu betreiben. Die spanische Regierung will Umweltpolitik und Regionalpolitik gegeneinander ausspielen." Sie, Scheele, habe sich im Rahmen eines Besuchs der Region am 1. und 2. Februar von der Problematik ein deutliches Bild machen können.

"Neben der Bedrohung der Artenvielfalt des Ebro-Deltas gefährdet die spanische Regierung auch die Trinkwasserressourcen der Region. Wenn der Druck des Süßwassers abfällt, steigt der Salzwasserspiegel an und bedroht das Grundwasser", schloss Scheele. (Schluss) hm/mm

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