Swoboda begrüßt iranischen Vorstoß zu europäisch-islamischer Konferenz

Auch Nahost-Konflikt müsste auf die Agenda

Wien (SK) "Es ist zu begrüßen, dass der Iran nun versucht, den Dialog mit den EU-Staaten voranzutreiben. Bei der vorgeschlagenen Konferenz könnte es aber nicht nur um den Irak gehen, auch der Nahost-Konflikt müsste Thema sein", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation und SPE-Fraktionsgeschäftsführer im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Mittwoch in Reaktion auf die jüngsten Meldungen, der Iran wünsche einen europäisch-islamischen Gipfel. "Keine der angesprochenen Fragen kann isoliert betrachtet werden. Wir bräuchten nicht nur eine Eindämmung des aggressiven Potentials im Irak, auch eine von allen Seiten angenommene Friedenslösung zwischen Israel und den Palästinensern einerseits, Israel, Syrien und dem Libanon andererseits müsste auf eine solche Agenda. Dazu brauchen wir die konstruktive Mithilfe des Irans und anderer islamisch dominierter Staaten", erklärte Swoboda am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Doch vor einer solchen Konferenz seien "intensive Bemühungen auf diplomatischer Ebene notwendig" - sowie eine "Klarstellung, dass ein solcher Dialog sich nicht gegen die USA wendet, sondern den Versuch darstellt, ein wirksameres Bündnis gegen den Terrorismus zu schmieden, als es die USA allein vermochten", schloss Swoboda. (Schluss) nf/mm

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