BRINEK BEGRÜSST BAKKALAUREAT AN FACHHOCHSCHULEN

Novelle zum Fachhochschul-Studiengesetz heute im Wissenschaftsausschuss

Wien, 20. Februar 2002 (ÖVP-PK) Mit der heute im parlamentarischen Ausschuss für Wissenschaft und Forschung beschlossenen Regierungsvorlage, mit der das Bundesgesetz über Fachhochschul-Studiengänge geändert wird, können in Zukunft auch Fachhochschul-Bakkalaureatsstudiengänge und Fachhochschul-Magisterstudiengänge angeboten und der akademische Grad "Bakkalaurea/Bakkalaureus (FH)" verliehen werden, begrüßte heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek die mehrheitliche Zustimmung zu dieser Änderung. ****

Weiters werde damit eine präzise Abgrenzung zum sekundären und postsekundären Bildungsbereich, den Berufsbildenden Höheren Schulen, getroffen und der Zugang zum Doktoratsstudium verbessert, führte Brinek weiter aus. Durch die verpflichtende Einführung des Europäischen Systems zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) soll eine leichtere internationale Vergleichbarkeit möglich sein.

"Der österreichische Fachhochschulbereich boomte auch im Jahr 2000 ungebrochen", verwies Brinek auf den im Ausschuss behandelten Bericht des Fachhochschulrates sowie auf aktuelle Zahlen. So ist die Zahl der Studierenden von Herbst 2000 mit 11.766 bis Herbst 2001 auf 14.439 angestiegen. Zwar sei der Anteil der Studentinnen weiter ansteigend und betrage nun erstmals fast ein Drittel. Trotzdem zeige sich an diesem Verhältnis die Notwendigkeit, Mädchen verstärkt für die Fachhochschulangebote zu motivieren, so Brinek. "Die Akzeptanz der Fachhochschulen in der Wirtschaft ist sehr groß, und im Durchschnitt ist die Nachfrage aus den Betrieben stärker als das Angebot an diesen qualifizierten Kräften." Im Sommersemester werden insgesamt 5.038 Studierende ihre Fachhochschulstudiengänge abschließen.

Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin begrüßte in diesem Zusammenhang die "Aktion 600 plus" von Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer, die eine Erhöhung der Studienplätze für
FH-Anfänger und -Anfängerinnen um 600 (zusätzlich zu den vom Bund finanzierten 600) beinhaltet. "Das Bemühen der Ministerin wurde durch die zusätzlichen Zahlungen der Erhalter, Städte und Länder um weitere 600 Studienplätze wesentlich unterstützt", so Brinek abschließend. (Schluss)

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