Postämterschließung zurücknehmen!

GLB fordert neues Konzept für die Post

Wien (OTS) - Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) fordert vom neuen Infrastrukturminister Mathias Reichhold die Rücknahme der sogenannten "Universaldienstverordnung", auf deren Basis seine Vorgängerin die Schließung von fast 700 Postämtern in Österreich verordnet hatte. "Diese Maßnahme läuft in Verbindung mit den Teilungsplänen der Manager auf eine effektive Zerschlagung der Post und den gänzlichen Ausverkauf ihrer lukrativsten Bereiche hinaus. Die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Postdienstleistungen wäre damit extrem gefährdet. Was die Post braucht, um ihren Aufgaben in qualitativer und quantitativer Hinsicht nachzukommen, ist ein neues Wirtschaftlichkeitskonzept, das auf die Einheit des Unternehmens, auf die volle Gewährleistung der Dienstleistung, zu erschwinglichen Preisen und nicht zuletzt auf ein flächendeckendes Angebot zielt. Dabei müssen die Kriterien der Wirtschaftlichkeit ebenso erfüllt werden, wie die Verpflichtung der öffentlichen Hand im Sinne der Erfüllung des Versorgungsaustrages der Post gegenüber der Bevölkerung. Auf diese Weise könnte ein gutes Dienstleistungsangebot mit größtmöglicher Arbeitsplatzsicherheit verbunden werden. Zerschlagung und Ausverkauf sind jedenfalls die schlechtere und für die Menschen letztlich verlustreichste Alternative!", meint Robert Hobek, GLB-Vorsitzender in der Postgewerkschaft.

Hobek fordert den neuen Minister und die Regierung auf, als Eigentümervertretung endlich ihren Pflichten nachzukommen und ihre Politik des Ausverkaufs des öffentlichen Eigentums zu beenden!

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Robert Hobek: 0664/4653383

Gewerkschaftlicher Linksblock-Post

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