• 20.02.2002, 12:24:51
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  • OTS0141 OTW0141

Postämterschließung zurücknehmen!

GLB fordert neues Konzept für die Post

Wien (OTS) - Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) fordert vom
neuen Infrastrukturminister Mathias Reichhold die Rücknahme der
sogenannten "Universaldienstverordnung", auf deren Basis seine
Vorgängerin die Schließung von fast 700 Postämtern in Österreich
verordnet hatte. "Diese Maßnahme läuft in Verbindung mit den
Teilungsplänen der Manager auf eine effektive Zerschlagung der Post
und den gänzlichen Ausverkauf ihrer lukrativsten Bereiche hinaus. Die
Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit
Postdienstleistungen wäre damit extrem gefährdet. Was die Post
braucht, um ihren Aufgaben in qualitativer und quantitativer Hinsicht
nachzukommen, ist ein neues Wirtschaftlichkeitskonzept, das auf die
Einheit des Unternehmens, auf die volle Gewährleistung der
Dienstleistung, zu erschwinglichen Preisen und nicht zuletzt auf ein
flächendeckendes Angebot zielt. Dabei müssen die Kriterien der
Wirtschaftlichkeit ebenso erfüllt werden, wie die Verpflichtung der
öffentlichen Hand im Sinne der Erfüllung des Versorgungsaustrages der
Post gegenüber der Bevölkerung. Auf diese Weise könnte ein gutes
Dienstleistungsangebot mit größtmöglicher Arbeitsplatzsicherheit
verbunden werden. Zerschlagung und Ausverkauf sind jedenfalls die
schlechtere und für die Menschen letztlich verlustreichste
Alternative!", meint Robert Hobek, GLB-Vorsitzender in der
Postgewerkschaft.

Hobek fordert den neuen Minister und die Regierung auf, als
Eigentümervertretung endlich ihren Pflichten nachzukommen und ihre
Politik des Ausverkaufs des öffentlichen Eigentums zu beenden!

Rückfragehinweis: Gewerkschaftlicher Linksblock-Post

Robert Hobek: 0664/4653383

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLB/OTS

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