Grünes Modell zur Verpackungsabgabe bei heutiger Pfand-Enquete von Experten bestätigt

Maresch fordert rasch umfassende Initiativen für Mehrwegverpackungen im Einflußbereich der Stadt Wien

Wien (Grüne) - Der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, begrüßt prinzipiell die Initiative der Umweltstadträtin Isabelle Kossina, Mehrweggetränkeverpackungen zu forcieren. Maresch:
"Wir Grüne haben ein Abgabenmodell zur Rettung der Mehrwegsysteme bereits im Herbst 2000 präsentiert. Dass eine Abgabe, wie von uns gefordert, das einzige wirksame Instrument zur Reduktion von Einwegverpackungen darstellt, wurde auf der Enquete mehrfach bestätigt." In Norwegen z.B. wurde durch eine Abgabe auf Einwegverpackungen den Mehrwegverpackungen tatsächlich zum Durchbruch verholfen.

Auf scharfe Kritik von Maresch stößt dagegen, dass gerade mit den Stimmen der SPÖ gestern die Novelle zum Abfallwirtschaftsgesetz beschlossen wurde. "Damit wird es in Zukunft noch weniger Kontrolle für die Abfallsammlung geben, höhere Kosten für die Konsumenten und noch mehr Einwegverpackungen werden leider die Folge sein", so Maresch. Der Grüne Umweltsprecher weiter: "Und nicht zuletzt ist es wichtig immer wieder darauf hinzuweisen, dass die SPÖ-Stadtregierung Mehrweginitiativen auch im eigenen Bereich setzen müßte." In diesem Zusammenhang weist Maresch darauf hin, dass Wien bedeutend höhere Abfallmengen (siehe http://wien.gruen.at) produziert als andere österreichische und europäische Großstädte.

Maresch abschließend: "So werden noch immer jede Menge Einweggetränkeverpackungen im Bereich der Stadtverwaltung verwendet und die Sammlung von Einwegverpackungen funktioniert in Wien bedeutend schlechter als in anderen Städten."

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