Fritz Muliar nennt Bedingungen für Verbleib an der "Josefstadt" - - Harte Kritik an Mailath und Morak

Vorausmeldung zu NEWS 8/02 v. 21.2.2002

Wien (OTS) - Fritz Muliar, Publikumsmagnet des Theaters in der Josefstadt, würde unter Bedingungen nun doch auch in der Ära Hans Gratzer ab Herbst 2003 auftreten. Das erklärt er in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe.

Muliar würde nach eigener Aussage eine Rolle im Jahr spielen, wenn ihm vertraglich auch eine Regiearbeit zugesichert wird.

Muliar über die Kulturpolitiker, denen die Findung des neuen Direktors Hans Gratzer oblag: "Mailath-Pokorny hat sich nicht geändert. Ein g'scheiter Kerl, aber nicht sehr kompetent und ein bissl größenwahnsinnig." Staatssekretär Franz Morak - ist mein Freund, und ich kann mit ihm seit Monaten nicht reden, weil er nicht mehr anruft. Ich brauch' sehr lange, bis die Flamme der Freundschaft in mir verglimmt. Länger als er, denn bei ihm ist sie wohl verloschen. Er ist zu eitel, und er weiß, dass er mich mir großen Sprüchen nicht überzeugt. Politisch verbindet uns nichts, aber was ändert das? Er hätte am Theater sehr punkten können. Schade um ihn."

Muliar ist erster Gast einer neuen Talk-Reihe, die am Sonntag, 24. Februar (11 Uhr) in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt beginnt.

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