- 20.02.2002, 12:09:14
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Fritz Muliar nennt Bedingungen für Verbleib an der "Josefstadt" - - Harte Kritik an Mailath und Morak
Vorausmeldung zu NEWS 8/02 v. 21.2.2002
Wien (OTS) - Fritz Muliar, Publikumsmagnet des Theaters in der
Josefstadt, würde unter Bedingungen nun doch auch in der Ära Hans
Gratzer ab Herbst 2003 auftreten. Das erklärt er in der morgen
erscheinenden NEWS-Ausgabe.
Muliar würde nach eigener Aussage eine Rolle im Jahr spielen, wenn
ihm vertraglich auch eine Regiearbeit zugesichert wird.
Muliar über die Kulturpolitiker, denen die Findung des neuen
Direktors Hans Gratzer oblag: "Mailath-Pokorny hat sich nicht
geändert. Ein g'scheiter Kerl, aber nicht sehr kompetent und ein
bissl größenwahnsinnig." Staatssekretär Franz Morak - ist mein
Freund, und ich kann mit ihm seit Monaten nicht reden, weil er nicht
mehr anruft. Ich brauch' sehr lange, bis die Flamme der Freundschaft
in mir verglimmt. Länger als er, denn bei ihm ist sie wohl
verloschen. Er ist zu eitel, und er weiß, dass er mich mir großen
Sprüchen nicht überzeugt. Politisch verbindet uns nichts, aber was
ändert das? Er hätte am Theater sehr punkten können. Schade um ihn."
Muliar ist erster Gast einer neuen Talk-Reihe, die am Sonntag, 24.
Februar (11 Uhr) in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt
beginnt.
Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. (01) 213 121103
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