Pumberger für Erleichterungen zum medizinischen Zugang für Pensionisten

Sozialausschuß beschäftigt sich mit dem Seniorenbericht 2000

Wien, 2002-02-20 (fpd) - Anläßlich des Seniorenberichts 2000, der im heutigen Sozialausschuß behandelt wird, sprach sich der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger für eine Erleichterung im Zugang zur medizinischen Versorgung für die Pensionisten aus. ****

"Unsere Senioren sind mit einer Vielzahl von bürokratischen Hürden konfrontiert, die ihnen die lebensnotwendige Versorgung mit Arzneimitteln erschwert. Zu nennen ist hier in erster Linie die Chefarztpflicht, ein unnötiger, oft beschwerlicher Weg für unsere älteren Mitmenschen", zeigte sich Pumberger überzeugt.

"Schon das Regierungsprogramm von FPÖ und ÖVP sieht vor, die Chefarztpflicht durch besseres Controlling in der Krankenversicherung zu ersetzen. Die Regierung ist hier aber lediglich Impulsgeber. Umzusetzen ist die Abschaffung der Chefarztpflicht nämlich nicht vom Gesetzgeber, sondern vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger. Dieser, insbesondere seine neue Geschäftsführung, ist daher aufgefordert, die im Bund vorangetriebene Verwaltungsreform auch auf die Sozialversicherungen auszudehnen", so der freiheitliche Gesundheitssprecher.

"Abschließend sei mir die Frage erlaubt, wessen Chef der Chefarzt eigentlich ist? Es handelt sich weder um einen Vorgesetzten der niedergelassenen Ärzte noch um einen Chef der Patienten. Diese kennt er in der Regel nämlich nicht einmal. Den Bewilligungsstempel drückt im Regelfall ein Kassenbeamter auf. Übrig bleibt ein unnötiger und eben für ältere Patienten oftmals beschwerlicher Weg", schloß Pumberger. (Schluß)

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