SP-Muttonen besorgt über Eskalation der Konflikte im Museumsquartier

Wien (SK) Als "zunehmend besorgniserregend" bezeichnet SP-Kultursprecherin Christine Muttonen die Eskalation der Konflikte im Museumsquartier: "Die Entwicklung der letzten Monate - 'wer nicht pariert, fliegt raus' - ist ein deutliches Signal dafür, dass die Geschäftsführung des MQ sogar mit ihrer Verwaltungsfunktion hochgradig überfordert sein dürfte", kritisierte Muttonen. ****

Die Fähigkeit, Konflikte in ruhigem und konstruktivem Rahmen zu lösen, ohne jedes Mal die Gerichte bemühen zu müssen, sei das Mindeste, was von einem Kunstmanager erwartet werden müsse. "Die ständig schwelenden Konflikte zwischen MQ-Betreibergesellschaft und diversen Nutzern des MQ führen mittlerweile zu einem Imageschaden für das gesamte Projekt. Ganz abgesehen davon, dass das MQ Gefahr läuft, zu einer kulturpolitisch sterilen Zone zu werden, wenn Direktor Waldner weiterhin alle engagierten und kreativen Nutzer hinausklagt", so Muttonen am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die MQ-Betreibergesellschaft wäre gut beraten, ihrer Verwaltungstätigkeit kompetent und lösungsorientiert nachzukommen, anstatt sich durch die Ankündigung einer geplanten programmatischen Tätigkeit in Konkurrenz zu ihren Nutzern zu begeben, so die SPÖ-Kultursprecherin. "Das Museumsquartier sollte ein Ort künstlerischer statt gerichtlicher Auseinandersetzung sein", sagte Muttonen abschließend. (Schluss) wf/mm/mp

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