Hager: Buchpreisbindung: Sieg der Vernunft

Chance für kulturelle Vielfalt

Wien, 2002-02-19 (fpd) - "Die Entscheidung der Kommission im Fall "Libro" erlaubt nationale Buchpreisbindungen. Jedoch bestehen für die Buchhändler in jenen Mitgliedstaaten, die eine Preisbindung haben, andere Wettbewerbsbedingungen als für Importeure, Ex- und Reimporteure sowie für Internethändler, die nicht der Preisbindung unterstehen. Dadurch entstehen mit einem funktionierenden Binnenmarkt unvereinbare und somit gemeinschaftsrechtswidrige Wettbewerbsverzerrungen," meinte heute der FPÖ-Europaabgeordnete Prof. Dr. Gerhard Hager. ****

Die im Initiativbericht vorgeschlagene Möglichkeit der Festlegung von Endverkaufspreisen für Bücher verhindert diese Unterwanderung des Wettbewerbs. "Die im Bericht vorgeschlagene Reduktion des Wettbewerbs auf einen Wettbewerb der Verlage in den einzelnen Buchsegmenten und einen Service- und Leistungswettbewerb beim Buchvertrieb ist im Sinne der Förderung kultureller und sprachlicher Vielfalt zu begrüßen," schloß Hager. (Schluß)

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