Apothekertagung zu "Neurologie und Psychiatrie"

600 Apotheker informieren sich auf der 35. Wissenschaftlichen Fortbildungswoche in Saalfelden =

Wien (OTS). Vom 24. Februar bis 1. März 2002 findet die 35. Wissenschaftliche Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer zum Thema "Neurologie und Psychiatrie" in Saalfelden statt. Über 600 Apothekerinnen und Apotheker treffen zusammen, um mehr über die neuesten Forschungsergebnisse in der Therapie von Erkrankungen des Nervensystems wie dem Morbus Parkinson, der Multiplen Sklerose, der Schizophrenie und Epilepsie, dem Schlaganfall, der Migräne, neues zur Behandlung von Schlafstörungen, Demenzen oder Depressionen zu erfahren.

Die zunehmende Bedeutung dieser Erkrankungen erklärt auch die zunehmende Zahl von neuen und besseren Medikamenten zur Behandlung. Aber erst die richtige Anwendung macht das gute Medikament zu einem wirklich gutem. Daher beschäftigt sich diese Apotheker-Fortbildungstagung ganz wesentlich mit den Wirkungen und möglichen unerwünschten Wirkungen der Psychopharmaka und sonstigen Arzneimittel, die in der Neurologie und Psychiatrie Verwendung finden.

Wie wichtig das Wissen der Pharmazeuten rund um neurologische und psychiatrische Erkrankungen ist, zeigt ein Blick auf die Statistik:

Rund 17 Prozent der Bevölkerung erleben zumindest ein Mal im
Leben eine depressive Episode. Liegt die Depression laut WHO derzeit noch an zweiter Stelle der häufigsten Krankheiten, wird sie im Jahr 2010 den ersten Platz bei seelischen Erkrankungen einnehmen.

Rund ein bis eineinhalb Prozent der Bevölkerung leidet an einer chronischen psychischen Erkrankung. Bei einem Fünftel aller Krankenhausaufenthalte besteht die Hauptdiagnose in einer Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Tel.: (01) 404 14/600
Fax: (01) 408 84 40
www.apotheker.or.at

Österr. Apothekerkammer

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | APO/APO