Schicker zu Forstinger-Rücktritt

Wien, (OTS) Der Rücktritt von Infrastrukturministerin Monika Forstinger sei zu erwarten gewesen - "vielleicht nicht gerade jetzt, es hat sich aber bereits seit ihrem Amtsantritt abgezeichnet", kommentierte Wiens Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker den Rückzug Forstingers aus der Politik. Jedenfalls zeige dieser Schritt einmal mehr, wie sehr die FPÖ mit internen Problemen belastet und zerrissen sei. Schicker erinnerte in diesem Zusammenhang zudem an viele Versäumnisse der Verkehrspolitik der Bundesregierung, die Wien besonders hart getroffen hätten. Erst jüngst seien mit dem Generalverkehrsplan Österreich Wiener Schieneninfrastrukturprojekte weit nach hinten gereiht worden, während Kärnten Geldgeschenke entgegennehmen durfte. "Ich kann mich hier SP-Verkehrssprecher Eder und anderen Kritikern nur anschließen und hoffe, dass mit Forstinger-Nachfolger und Haider-Freund Reichhold nicht noch mehr Geld an das nunmehr noch einfachere Parteimitglied im Süden Österreichs verschenkt wird, während Wien und die Ostregion ausgehungert werden", so Schicker abschließend. (Schluss) gb

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