Grüne Josefstadt: "Chance für BürgerInnenbeteiligung nutzen"

Bei politischer Prioritätensetzung ist Agenda 21 im 8. Bezirk möglich.

Wien (Grüne) - "Die Josefstadt hat Chancen, die lokale Agenda 21
zu bekommen und umzusetzen”, berichten Michael Knopp und Doris Müller, die Klubvorsitzenden der Josefstädter Grünen. "Dafür müssen im Bezirk allerdings politische Prioritäten gesetzt werden!” Im morgen Mittwoch stattfindenden Finanzausschuss des 8. Bezirks wird das Thema "Lokale Agenda 21” behandelt.

Dabei fordern die Grünen klare Positionen von SPÖ und ÖVP ein, die trotz eines einstimmigen Beschlusses der Bezirksvertretung bisher äußerst zögerlich agierten. Knopp entkräftet das angebliche Finanzierungsproblem: "Für rund 36.000 Euro, etwa eine halbe Million Schilling hat der 8. Bezirk die Chance auf ein zukunftsträchtiges Modell der BürgerInnenmitbestimmung. Die lokale Agenda im 8. Bezirk wäre leicht finanzierbar, wenn auf das Prestigeprojekt Bezirks-CD-Rom verzichtet oder ein Teil der Refundierung aus Umbau der Zweier-Linie, immerhin 180.000 Euro bzw. 2,5 Millionen Schilling, dafür verwendet wird.” Müller ergänzt: "Auch einige kleinere Projekte wie die Neugestaltung des Beserlparks in der Stolzenthalergasse könnten problemlos um ein Jahr zurückgestellt werden”.

Die Josefstädter Grünen erwarten von SPÖ und ÖVP, sich nicht hinter Budget-Leerformeln zu verstecken, sondern im morgigen Finanzausschuss den Weg für die Agenda 21 freizumachen. "Diese unwiederbringliche Chance für BürgerInnenbeteiligung darf sich der 8. Bezirk nicht entgehen lassen”, schließen Knopp und Müller.

Für Rückfragen: Mag. Michael Knopp, Klubvorsitzender der Josefstädter Grünen
Tel: 0699  10 18 92 91. Internet: www.josefstadt.gruene.at

Weitere Informationen zur lokalen Agenda 21 finden Sie unter www.agenda21.or.at

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