Lunacek: Etikett ‚Humanitäre’ als Feigenblatt für Haider’sche Ego-Politik Grüne: Scheibners Verteidigung von Haiders Irak-Reise unglaubwürdig

OTS (Wien) - Als "nur allzu durchsichtiges Feigenblatt" bezeichnet die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek, Scheibners Verteidigung von Haiders Hussein-Besuch mit humanitären Anliegen. "Es ist hanebüchen, wenn Scheibner meint, Haiders Reise habe sich ausgezahlt, wenn damit auch nur einer Mutter geholfen wurde", kritisiert Lunacek.

"Für humanitäre Hilfe gibt es hervorragend qualifizierte Organisationen, das müsste Scheibner wissen", ergänzt Lunacek. Aufgrund der Bekanntschaft Haiders mit dem in Deutschland verurteilten Waffenhändler Jebara liegt die Vermutung nahe, dass die angeblich "humanitäre Reise" des Kärntner Landeshauptmanns lediglich als Feigenblatt für das Einfädeln etwaiger fragwürdiger Wirtschaftsbeziehungen genutzt werden sollte.

"Die Tatsache, dass Österreich als neutrales Land außenpolitisch eine größere Rolle spielen sollte, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kärntner Landeshauptmann mit seinem Besuch lediglich Haidersche Ego-Politik betrieben und der Außenpolitik einen Bärendienst erwiesen hat", schließt Lunacek.

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Mag. Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen

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