Pumberger: Im ASVG stehen 13 Selbstbehalte - 12 davon hat die SPÖ eingeführt

Wo blieb damals der Boykottaufruf der Arbeiterkammer und des

Wien, 2002-02-15 (fpd) - ÖGB?

"Ein kurzer Blick ins ASVG reicht und man
findet dort 13 Selbstbehalte im Gesundheitswesen für Angestellte und Arbeiter. Von den Selbstbehalten bei Beamten, Bauern und Gewerbetreibenden gar nicht zu sprechen. Für diese Patienten fühlt sich die SPÖ und deren Vorfeldorganisationen aber ohnedies nie verantwortlich", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger und kritisierte damit eine Aussendung der Arbeiterkammer.

"Die AK fordert in ihrer Aussendung die Rücknahme der Ambulanzgebühr und begründet dies unter anderem mit dem Hinweis, es handle sich dabei um eine Steuer für Kranke. Dabei läßt sie aber die anderen Selbstbehalte im ASVG gänzlich außer Acht. Kein Wunder, die wurden ja auch von der SPÖ eingeführt. Zu nennen ist etwa die Rezeptgebühr. In den Augen der AK trifft diese offensichtlich nicht ausschließlich die Kranken. Weiters die Krankenscheingebühr, die einen enormen, negativen Lenkungseffekt weg vom kostengünstigen niedergelassenen Arzt hin zu den teuren Ambulanzen bewirkte. Die Ambulanzgebühr dient hier als Umkehrschub", meinte Pumberger.

"Die Liste ließe sich beliebig weiterführen. Vom Selbstbehalt beim Wahlarzt über jenen beim Rehabilitations- bis hin zum Kuraufenthalt. Eines haben die 12 von der SPÖ eingeführten Selbstbehalte aber gemeinsam: Niemals kam ein Boykottaufruf, weder von der AK, vom ÖGB noch von der damaligen Oppositionspartei FPÖ", schloß Pumberger. (Schluß)

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