Hartinger: Änderung bei der Ambulanzgebühr erst mit Einführung der Chipkarte

"Die Verantwortlichen in den Kassen mögen endlich die Ärmel

Wien, 2002-02-15 (fpd) - aufkrempeln"

FPÖ-Abgeordnete Mag. Beate Hartinger
forderte heute die Verantwortlichen in den Krankenkassen auf, aus den Pressestuben zurück an Ihren Arbeitsplatz zu gehen, und intelligente Lösungen für das Defizit, die Ambulanzgebühr und die Chipkarte auszuarbeiten. "Nur krank jammern, macht das Defizit nicht kleiner!", so Hartinger. ****

"Änderungen beim Einhebungsmodus des Behandlungsbeitrags Ambulanz könne frühestens mit der flächendeckenden Einführung der Chipkarte verwirklicht werden. Erst dann liegen alle erforderlichen Daten in den Ambulanzen auf, um ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand die Ambulanzgebühr einheben zu können. Ab diesem Zeitpunkt könnten die freiwerdenden Ressourcen dazu herangezogen werden, das Defizit weiter zu verkleinern. Dies ist ein Grund mehr dafür, daß die Chipkarte ein so großes Einsparungspotenzial in sich berge, daß die Krankenscheingebühr ersatzlos gestrichen werden kann."

"Eine Maßnahme wie den Behandlungsbeitrag Ambulanz allein deshalb als Flop zu bezeichnen, weil sie weniger Geld einbringt als erwartet, könne nur einem Sozialisten einfallen, der sich tagein tagaus damit beschäftigt, abzukassieren. Für freiheitliche Politiker ist es ein Erfolg, wenn die Patienten weniger bezahlen als sich die Roten das wünschen", so Hartinger weiter.

"Bereits heute sollten die Verantwortlichen aufpassen, daß entgegen den Meldungen aus Brüssel, ein europaweit kompatibles Abrechnungssystem entsteht. Den Patienten ist nicht zumutbar verschiedene Karten für ein und dieselbe Anwendung herumzuschleppen". In die notwendige europaweite Koordinierung zu investieren, sei daher angesichts der wachsenden Mobilität der Europäer eine zukunftsträchtige Maßnahme, und könne langfristig ebenso dazu beitragen die latenten Geldsorgen der Krankenkassenbosse zu minimieren, meinte Hartinger abschließend. (Schluß)

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